11 April 2026, 00:34

1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' harte Migrationspolitik und fordern mehr Menschlichkeit

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße während einer Demonstration in Berlin, einige halten Schilder und Banner, während andere Fahrräder fahren, mit einem Gebäude im Hintergrund, das Fenster, Bögen, Säulen und Skulpturen aufweist.

1.500 Kölnern protestieren gegen Merz' harte Migrationspolitik und fordern mehr Menschlichkeit

Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag in Köln, um gegen die Migrationspolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz zu protestieren. Die Kundgebung stand unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stopp für Merz' Politik" und forderte einen menschlicheren Umgang mit Asyl- und Migrationsthemen in ganz Deutschland.

Die Demonstration wurde von einem Bündnis lokaler und überregionaler Gruppen organisiert, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Weitere beteiligte Initiativen waren SOS Humanity, Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln und Youth for Climate Köln.

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Die Demonstranten forderten stärkere Asylrechte und eine auf Solidarität gegründete Gesellschaft, in der Migration als selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens akzeptiert wird. Rednerinnen und Redner auf der Veranstaltung setzten sich zudem für den Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete, gerechtere Wohnraumpolitik und Gerechtigkeit für Palästina ein. Viele äußerten sich auch kritisch gegenüber der rechtsextremen AfD und verbanden ihre Forderungen mit der aktuellen politischen Debatte.

Die Kundgebung findet vor dem Hintergrund wachsender Kritik an Merz' jüngsten Äußerungen zu Abschiebungen und Migration statt. Bereits in der vergangenen Woche hatte es in mehreren deutschen Städten ähnliche Proteste gegeben – ein Zeichen für die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Haltung der Regierung in diesen Fragen.

Der Sonntagskundgebung in Köln kommt damit zusätzliche Bedeutung zu: Sie erhöht den Druck auf Merz' Regierung, ihre Migrationspolitik zu überdenken. Mit Forderungen nach mehr Humanität und dem Widerstand gegen rechtsextreme Einflüsse spiegelt die Demonstration die anhaltenden Spannungen in Deutschlands politischem und gesellschaftlichem Gefüge wider.

Quelle