11 February 2026, 15:37

1. FC Köln lehnt Mega-Angebot für El Mala ab – doch Brighton gibt nicht auf

Ein junger Mann in einem blauen Trikot von Everton FC steht auf einem grünen Fußballfeld.

1. FC Köln lehnt Mega-Angebot für El Mala ab – doch Brighton gibt nicht auf

Brighton & Hove Albion setzt alles auf Kölns Shootingstar Saïd El Mala

Der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion hat ein kühnes Angebot für den aufstrebenden 1. FC Köln-Spieler Saïd El Mala vorgelegt: Ein Paket im Wert von 25 bis 30 Millionen Euro plus Boni. Doch die Kölner Führung lehnte das Angebot umgehend ab. Trotz der Absage bleibt Brighton entschlossen, sowohl El Mala als auch seinen Bruder in diesem Sommer zu verpflichten.

Unterdessen schwelt die Spannung zwischen dem Spieler und seinem aktuellen Trainer, Lukas Kwasniok, während El Malas Zukunft in der Schwebe hängt.

El Mala hat sich in dieser Saison als einer der herausragenden Akteure beim FC Köln etabliert, auch wenn seine Rolle nicht immer konstant ist. In 21 Einsätzen stand er nur neunmal in der Startelf, wurde aber zwölfmal eingewechselt. Dennoch ist sein Einfluss unübersehbar: sieben Tore, drei Vorlagen und mit zehn Schüssen nach 1-gegen-1-Situationen ligaweit führend. Seine Leistungen – darunter auch ein Startelf-Einsatz gegen RB Leipzig – haben die Transfergerüchte weiter angeheizt.

Das Verhältnis des 22-Jährigen zu Kwasniok ist zunehmend angespannt. Während der Trainer betont, den Spieler schützen zu wollen, fühlt sich El Mala zunehmend unter Druck gesetzt. Die Reibereien rühren auch daher, dass der Rummel um seine Person stetig wächst – besonders seit er Ende Januar einen möglichen Wechsel in die Premier League andeutete.

Abseits des Platzes geht das Vereinsleben weiter: Sowohl Kwasniok als auch El Mala werden am Montag auf Kölns Karnevalswagen durch die Stadt fahren – eine Tradition, die sie trotz aller Differenzen für einen Moment vereint. Hinter den Kulissen aber bleibt der Fokus auf den Sommer gerichtet. Brightons abgelehntes Angebot hat die Verfolger nicht abgeschreckt, und Kölns Sportdirektor Thomas Kessler steht vor der schwierigen Entscheidung, ob er standhaft bleiben oder doch verhandeln soll.

Daten zu El Malas Spielzeit in den Vorjahren sind lückenhaft. Berichte liefern keine genauen Statistiken zu seinen Einsatzminuten in der Saison 2023/24 oder seiner früheren Zeit in der 2. Bundesliga. Deutlich wird jedoch sein wachsender Einfluss auf dem Platz – und das steigende Interesse aus dem Ausland.

Vorerst bleibt El Mala beim FC Köln, wo seine Auftritte weiterhin für Aufmerksamkeit sorgen. Brightons Hartnäckigkeit deutet darauf hin, dass ein Sommerwechsel wahrscheinlich ist – vorausgesetzt, die Klubs einigen sich auf die Konditionen. Bis dahin muss der Spieler seine Konzentration zwischen Vereinsverpflichtungen und den anhaltenden Spekulationen über seinen nächsten Karriereschritt teilen.

Sein nächster Auftritt könnte bereits am Montag stattfinden – nicht auf dem Rasen, sondern auf Kölns Karnevalswagen, an der Seite des Trainers, mit dem er sich zuletzt überwarf.