18-Jähriger will Anzeige zurückziehen – und landet wegen Raubüberfalls in Haft
Gordon Adler18-Jähriger will Anzeige zurückziehen – und landet wegen Raubüberfalls in Haft
In Münster wurde ein 18-jähriger Mann festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine Anzeige wegen Körperverletzung bei einer Polizeidienststelle zurückzuziehen. Die Situation nahm eine unerwartete Wendung, als die Beamten feststellten, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines Raubdelikts vorlag.
Der Mann erschien gemeinsam mit der Person, die er zuvor der Körperverletzung beschuldigt hatte, auf der Bundespolizeiwache. Sein Ziel war es, die von ihm erstattete Anzeige zurückzunehmen. Bei den routinemäßigen Überprüfungen stellten die Beamten jedoch einen aktiven Haftbefehl des Amtsgerichts Münster fest.
Der Haftbefehl stand im Zusammenhang mit einem Raubüberfall, woraufhin die Polizei den Verdächtigen sofort in Gewahrsam nahm. Anschließend wurde er einem Haftrichter vorgeführt, um das weitere Verfahren einzuleiten.
Berichten zufolge ereignete sich die Festnahme wegen des Raubdelikts Anfang Februar 2026, kurz nach der Tat. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Mann vor seiner Festnahme auf der Polizeidienststelle längere Zeit gesucht wurde.
Der Fall geht nun vor Gericht, wobei dem Beschuldigten die Anklage wegen des Raubüberfalls droht. Sein Versuch, die Anzeige wegen Körperverletzung zurückzuziehen, führte direkt zu seiner Verhaftung. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zum zeitlichen Ablauf oder zu den Ermittlungen im Raubfall veröffentlicht.