06 March 2026, 06:30

1,8 Millionen Euro für moderne Berufsausbildung in NRW-Berufskollegs

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships."

1,8 Millionen Euro für moderne Berufsausbildung in NRW-Berufskollegs

Zwei Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen erhalten 1,8 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Ausrüstung. Die Investition soll die Ausbildungswerkstätten modernisieren und die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler verbessern. Beide Schulen spezialisieren sich auf technische und industrielle Berufe und bereiten ihre Absolventen auf Karrierewege in gefragten Branchen vor.

Die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen haben die Mittel im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms bewilligt. Das Projekt mit dem Titel "Fachkräftesicherung durch Modernisierung der Ausbildungswerkstätten" läuft über drei Jahre. Die Gesamtinvestitionen für die Aufrüstung belaufen sich auf rund 2 Millionen Euro, wobei der Kreis zehn Prozent der Kosten übernimmt.

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Das Geld fließt in die Ausstattung des Wilhelm-Normann-Berufskollegs (WNB) in Herford und des August-Griese-Berufskollegs (AGB) in Löhne mit moderner Technik. Dazu gehören Industrie-Nähmaschinen, Werkzeugschränke, Frästische und 3D-Drucker. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler Zugang zu 3D-Profilometern, Heizungshydraulik-Systemen und CNC-Drehmaschinen. Weitere Anschaffungen wie Frontlader-Systeme, Augmented-Reality-Software und Smartboards sollen die praxisnahe Ausbildung zusätzlich stärken.

Das WNB in Herford bietet Ausbildungsgänge in den Bereichen Landwirtschaft, Bautechnik, Malerhandwerk, Holzverarbeitung und Ernährung an. Aktuell besuchen rund 1.700 Schülerinnen und Schüler die Schule. Das AGB in Löhne hingegen konzentriert sich auf Elektrotechnik, Kraftfahrzeugtechnik, IT und Maschinenbau mit fast 1.800 Lernenden. Zudem ist die Schule auf Heizungs-, Sanitär- und Kunststofftechnik spezialisiert – Löhne ist damit einer von nur zwei Standorten in Deutschland mit einer solchen Ausbildung.

Der Campus des AGB wird schrittweise abgerissen und neu aufgebaut; die Fertigstellung ist bis Ende 2030 geplant. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten ohne Unterbrechung statt. Die neue Ausstattung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, unter realitätsnahen Bedingungen zu lernen, die den Anforderungen der regionalen Wirtschaft und Industrie entsprechen.

Die Förderung schafft an beiden Berufskollegs moderne, praxisorientierte Lernumgebungen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit aktueller Technik und Software, was sie optimal auf technische und industrielle Berufe vorbereitet. Das Projekt stärkt die regionale Wirtschaft, indem es die berufliche Ausbildung an die heutigen Branchenstandards anpasst.

Quelle