19 February 2026, 13:33

20-Jährige verklagt Meta wegen Social-Media-Sucht und Depressionen – während Zuckerberg in den USA aussagt

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Lastwagen auf einer Straße, umgeben von Gebäuden, Laternen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, wobei einige Mützen und Masken tragen und ein Band mit einem Pfahl im Vordergrund.

20-Jährige verklagt Meta wegen Social-Media-Sucht und Depressionen – während Zuckerberg in den USA aussagt

Eine 20-jährige Frau reicht Klage gegen Meta ein und wirft dem Konzern vor, ihre Social-Media-Sucht habe zu schwerer Depression geführt. Die Klage erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem CEO Mark Zuckerberg in einem separaten US-Gerichtsverfahren die Unternehmenspolitik verteidigte. Unterdessen sorgten vereiste Straßen in Nordrhein-Westfalen für Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr, während Politiker strengere Alterskontrollen in sozialen Netzwerken forderten.

Im Mittelpunkt der Klage der jungen Frau steht der Vorwurf, das Design der Meta-Plattformen habe ihre Abhängigkeit verstärkt und ihre psychische Gesundheit verschlechtert. Zuckerberg, der in einem US-Prozess als Zeuge aussagte, betonte, Meta setze keine Nutzungsdauer-Ziele mehr für seine Apps und lösche Minderjährigen-Konten, sobald diese identifiziert würden. Er wies den Vorwurf zurück, das Unternehmen nutze bewusst psychologische Schwächen der Nutzer aus.

Anderswo führten Schnee und Glatteis in Nordrhein-Westfalen zu Verzögerungen und Gefahren für Autofahrer. Die Behörden warnten die Verkehrsteilnehmer, besonders in ländlichen Gebieten vorsichtig zu fahren, wo die Straßenverhältnisse weiterhin kritisch blieben.

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In der Politik sprachen sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und SPD-Chef Jochen Ott für schärfere Altersbeschränkungen bei der Nutzung sozialer Medien aus. Ihre Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über Internetsicherheit und die psychische Gesundheit von Jugendlichen.

Heute jährt sich zudem zum sechsten Mal der rassistische Anschlag von Hanau. Im Rhein-Main-Gebiet fanden Gedenkveranstaltungen statt, bei denen Überlebende, Angehörige und lokale Vertreter der neun Opfer der rechtsextremen Tat gedachten.

Auf internationaler Ebene trat der neu gegründete "Friedensrat" von Donald Trump erstmals zusammen, um den Wiederaufbau des Gazastreifens und Pläne für einen Waffenstillstand zu beraten. Die ursprünglich als Aufsichtsgremium für den Wiederaufbau konzipierte Gruppe hat sich unter Trumps lebenslanger Führung zu einer Alternative zu den Vereinten Nationen entwickelt. Die Mitgliedschaft erfordert entweder eine jährliche Zahlung von einer Milliarde US-Dollar für einen ständigen Sitz oder eine dreijährige Amtszeit für nicht zahlende Staaten. Trump behält ein Vetorecht bei zentralen Entscheidungen – eine Struktur, die sich von anderen Friedensinitiativen wie dem UN-Sicherheitsrat oder den Vorschlägen von Frankreichs Präsident Macron unterscheidet, die sich auf Waffenstillstände und Abrüstung ohne individuelle Führungsrollen konzentrieren.

In Deutschland muss sich der Discounter Lidl derweil vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, in Werbekampagnen irreführende Rabatt-Slogans verwendet zu haben.

Die Klage gegen Meta unterstreicht die zunehmende kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit. In Nordrhein-Westfalen bleiben die winterlichen Straßenverhältnisse eine Gefahr für Autofahrer, während politische Vertreter für strengere Alterskontrollen im Netz plädieren. Die erste Sitzung von Trumps Friedensrat markiert einen Wandel in der Ausgestaltung internationaler Friedensbemühungen. Im Fall Lidl wird geklärt, ob die Werbeversprechen des Unternehmens gegen Verbraucherschutzbestimmungen verstoßen haben.