24-Stunden-Vollsperrung: Tunnel an der L107 in Velbert-Langenberg dicht
Gordon Adler24-Stunden-Vollsperrung: Tunnel an der L107 in Velbert-Langenberg dicht
Haupttunnel der L107 in Velbert-Langenberg für 24 Stunden gesperrt
Ein wichtiger Tunnel an der Landesstraße 107 in Velbert-Langenberg wird ab Dienstagnachmittag für 24 Stunden voll gesperrt. Die Schließung beginnt am 20. Januar um 16:00 Uhr und dauert bis etwa zur gleichen Zeit am Folgetag. Als Grund für die Unterbrechung nannten die Behörden Sicherheitsbedenken im öffentlichen Dienst.
Die Tunnel-Sperrung fällt zusammen mit Warnstreiks, zu denen Gewerkschaften im öffentlichen Dienst des Landes aufgerufen haben. Betroffen ist auch das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) in Leverkusen, von wo aus die Leitstelle den Verkehr steuert. Da ein Großteil des Personals an den Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst teilnimmt, entschieden die Verantwortlichen vorsorglich, den Tunnel zu schließen.
Autofahrer, die durch Velbert-Langenberg fahren, werden auf eine Umleitungsstrecke geleitet. Die empfohlene Route führt über die Vogteier Straße, die Voßkuhlstraße und die Heegerstraße, um die Sperrung im öffentlichen Dienst zu umgehen. Schilder werden die Kraftfahrer während der Schließung entlang der Alternativstrecke führen.
Die Streiks sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens. Ayla Çelik, Landesvorsitzende der GEW NRW, führt die Gespräche im Namen der Gewerkschaften, die mehr als 900.000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst vertreten – darunter Lehrer und Verkehrsangestellte. Die Verhandlungen begannen im Dezember 2025, doch die letzte Runde endete ohne Einigung. Ein dritter Verhandlungstermin ist nun für den 11. und 12. Februar 2026 in Potsdam angesetzt.
Der Tunnel wird wieder geöffnet, sobald die Sicherheitsüberprüfungen abgeschlossen sind und das Personal in die Leitstelle zurückkehrt. Bis dahin müssen Autofahrer der ausgeschilderten Umleitung folgen, um Verzögerungen zu vermeiden. Die Streiks und die Sperrung zeigen, wie sich Tarifkonflikte im öffentlichen Dienst auf die Verkehrsinfrastruktur auswirken können.