19 February 2026, 17:29

41-Jährige steht wegen brutalen Geldautomatenraubs in Solingen vor Gericht

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen auf dem Boden zeigt, einer hält eine Waffe, mit Text oben und unten: "Der große Zugraub - Trouching ein schreckliches Ding".

41-Jährige steht wegen brutalen Geldautomatenraubs in Solingen vor Gericht

Eine 41-jährige Frau muss sich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem brutalen Geldautomatenüberfall vor Gericht verantworten, der sich vor fünf Jahren in Solingen ereignete. Bei dem Raubüberfall hatten bewaffnete Täter mehr als 500.000 Euro von einem Bankteam erbeutet, das Geldautomaten wieder auffüllte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr nun vor, als Komplizin an der Tat mitgewirkt zu haben.

Der Überfall ereignete sich im Januar 2019 auf die Sparkasse in Solingen. Ein Sicherheitstrupp, der Geldautomaten mit Bargeld versorgte, wurde von den Angreifern mit vorgehaltener Waffe überwältigt, ein Bankmitarbeiter gefesselt. Mehrere Täter brachen anschließend die Geldkassetten auf und flüchteten mit der Beute.

Laut Anklage soll die Angeklagte während des Raubes Wache über den gefesselten Mitarbeiter gehalten haben. Ihr Ehemann wurde bereits wegen seiner Beteiligung an derselben Tat verurteilt. Bei Durchsuchungen ihrer Wohnung fanden die Ermittler über 340.000 Euro aus der Beute.

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Nach der Tat floh die Frau ins Ausland. Erst 2024, bei ihrer Rückkehr nach Deutschland, wurde sie festgenommen.

Im Falle einer Verurteilung droht ihr eine lange Haftstrafe. Im Mittelpunkt des Prozesses steht ihre angebliche Rolle bei der Bewachung des Opfers während des Raubüberfalls. Der Fall reiht sich in frühere Verurteilungen ein, die mit demselben Überfall in Verbindung stehen – darunter auch die ihres Mannes.