90 Jahre Autohaus Borgmann: Vom Familienbetrieb zur Krefelder Institution

Ignaz Kreusel
Ignaz Kreusel
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Eine Werbung für ein Mercedes-Benz-Fahrzeug in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen, Bäumen, Gebäuden, Text und einem Stempel.Ignaz Kreusel

90 Jahre Autohaus Borgmann: Vom Familienbetrieb zur Krefelder Institution

Autohaus Borgmann feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Jubiläum. Das 1936 in Krefeld gegründete Unternehmen hat sich vom kleinen Familienbetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen mit 200 Mitarbeitern entwickelt. Heute verkauft es jährlich rund 5.000 Fahrzeuge und ist tief mit der Stadtgesellschaft verbunden.

Die Erfolgsgeschichte begann 1936 mit der Eröffnung des ersten Standorts in Krefeld. In den 1950er-Jahren beschleunigte sich das Wachstum unter Helmut Borgmann, der eine Volkswagen-Vertretung sicherte. Diese Partnerschaft legte den Grundstein für Jahrzehnte der Expansion.

1976 war das Unternehmen aus seinen ursprünglichen Räumlichkeiten herausgewachsen und zog in einen großzügigen Volkswagen-Neubau an der Blumentalstraße um – so geräumig, dass Mitarbeiter mit Skateboards durch die Gänge fahren konnten. Ein weiterer Meilenstein folgte 1997, als Borgmann das historische Gut Schirrhof erwarb und zum Audi Hangar umbaute, einer der architektonisch beeindruckendsten Audi-Niederlassungen Deutschlands.

Heute führt die dritte Generation das Unternehmen: Hermann Borgmann, der aktuelle Inhaber, pflegt enge Bindungen zur Stadt, etwa durch die Unterstützung der Krefeld Pinguine, des örtlichen Eishockeyteams. Zudem engagiert sich das Autohaus in lokalen Sportförderprogrammen.

Zum Jubiläum bietet Borgmann Führungen und Sonderaktionen im Service an. Höhepunkt ist eine große Open-Air-Veranstaltung am 12. September. Zudem setzt das Unternehmen auf Elektromobilität: Zehn öffentliche Ladestationen, betrieben mit Solarstrom, wurden installiert. Kund:innen erhalten beim Kauf eines E-Autos Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro. Neben Marken der Volkswagen Gruppe führt Borgmann nun auch Modelle von GWM – Chinas fünftgrößtem Automobilhersteller.

In den vergangenen fünf Jahren hat Borgmann – wie rund 1.200 weitere deutsche Autohäuser – in die Ladeinfrastruktur investiert. Allein in Nordrhein-Westfalen, wo Krefeld liegt, entstanden etwa 250 solche Projekte. Vorreiter sind Städte wie München, Stuttgart und Berlin.

Autohaus Borgmann ist heute eine zentrale Größe in Krefelds Automobilbranche – traditionell verwurzelt und gleichzeitig innovativ. Mit Fokus auf Elektromobilität, gesellschaftlichem Engagement und Kundenevents unterstreicht das Unternehmen seine Verbundenheit mit der Region. Mit 200 Beschäftigten und einem breiten Fahrzeugangebot bedient es sowohl lokale als auch überregionale Märkte.

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