08 May 2026, 06:27

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen angeblich nicht existierendem Konto

Alte Aktienurkunde mit Porträts eines Mannes und einer Frau sowie gedrucktem Text, einschließlich einer Banknamen und Ausstellungsdatum.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen angeblich nicht existierendem Konto

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um ihre Ersparnisse in Höhe von 98.000 Euro zurückzuerlangen. Der Streit begann, als die Bank sich weigerte, ihr das Geld auszuzahlen – mit der Begründung, das Konto existiere nicht. Der Fall wird nun vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt.

Die Frau hatte bereits im Mai 2024 versucht, ihr Sparkonto aufzulösen. Sie hatte es gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann im Jahr 2003 eröffnet und verfügte über Kontoauszüge, die 20 Jahre zurückreichten. Trotz dieser Unterlagen lehnte die Bank ihren Antrag ab und behauptete, die Dokumente seien gefälscht.

Der letzte Kontoauszug, den sie vorlegen kann, stammt aus dem Februar 2024. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler gemacht, und fordert die Freigabe des vollen Betrags. Die Kreissparkasse Düsseldorf hingegen bleibt bei ihrer Position, dass es ein solches Konto nie gegeben habe.

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Der Prozess zur Klärung des Streits hat heute offiziell begonnen. Die Frau hofft, dass das Gericht zu ihren Gunsten entscheidet und die Bank zur Rückgabe ihrer Ersparnisse verpflichtet. Das Gericht wird nun die Beweise beider Seiten prüfen. Falls das Urteil zugunsten der Klägerin ausfällt, muss die Kreissparkasse Düsseldorf die 98.000 Euro freigeben. Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die Frau wieder Zugang zu ihren langjährigen Ersparnissen erhält.

Quelle