Aachener Stadtbedienstete spenden Rekordsumme für Kinderhilfsprojekte
Georgine MansAachener Stadtbedienstete spenden Rekordsumme für Kinderhilfsprojekte
Aachener Stadtbedienstete und Rentner stellen neuen Spendenrekord auf
Mit ihrer jährlichen Wohltätigkeitsaktion haben die Mitarbeiter der Stadt Aachen und ihre Pensionäre einen neuen Rekord aufgestellt: Über das Programm „Kleingeldspende“ kamen 2024 insgesamt 12.540 Euro zusammen. Das Geld fließt an drei lokale Einrichtungen, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren.
Die Initiative gibt es seit 1992. Damals wurde sie ins Leben gerufen, um Angestellten, Beamten und Rentnern die Möglichkeit zu geben, die Cent-Beträge ihrer monatlichen Gehälter zu spenden. Mit der Zeit summieren sich diese kleinen Beträge zu beachtlichen Summen. In diesem Jahr beteiligten sich 2.239 Personen – ein neuer Teilnehmerrekord.
Der Personalrat wählt die Empfänger nach strengen Kriterien aus: Die geförderten Organisationen müssen vor Ort wirken, geringe Verwaltungskosten aufweisen und sich auf die Unterstützung junger Menschen konzentrieren. 2024 wurden drei Vereine bedacht: Kinderseele Aachen e.V., Bayard e.V. und die Klinikclowns Aachen e.V. Jede Einrichtung erhält 4.180 Euro. Noch ist nicht entschieden, welche Projekte 2025 gefördert werden. Das Programm bleibt weiterhin auf die Großzügigkeit der Aachener Belegschaft und Rentner angewiesen.
Die 12.540 Euro aus dem Jahr 2024 kommen direkt Kindern und Jugendlichen in Aachen zugute. Die drei ausgewählten Organisationen werden das Geld für ihre laufenden Projekte einsetzen. Die „Kleingeldspende“ bleibt eine langjährige Tradition des gemeinschaftlichen Gebens in der Stadt.