Arminia Bielefeld startet mit neuer Führung und Millionen-Gewinn durch
Dragan ZimmerArminia Bielefeld startet mit neuer Führung und Millionen-Gewinn durch
Arminia Bielefeld verzeichnet ein Jahr der finanziellen Erholung und des Führungswechsels
Die Profifußballabteilung des Vereins meldet für die Saison 2024/25 einen Umsatz von über 40 Millionen Euro sowie einen Gewinn von knapp über 2 Millionen Euro. Unterdessen übergab der scheidende Präsident Rainer Schütte nach Jahren voller Herausforderungen – darunter zwei Abstiege und massive Kritik – sein Amt.
In seiner letzten Rede auf der Jahresversammlung blickte Schütte auf die turbulente Vergangenheit des Clubs zurück. Er räumte ein, dass ein Teil der Kritik berechtigt gewesen sei, verurteilte jedoch scharf die persönlichen Drohungen und Beleidigungen, die ihm entgegengebracht worden waren. Bei seinem Abschied würdigten die Mitglieder seine Bemühungen um die Stabilisierung der Finanzen und die Reduzierung der Schulden.
Im Rahmen der Versammlung wurde Rainer Kobusch, ehemaliger internationaler Bankmanager und Ex-Schatzmeister von Arminia, zum neuen Präsidenten gewählt. Seine Berufung deutet auf eine strategische Neuausrichtung der Führungsebene hin. Zudem stieg Kathrin Dahnke als Schatzmeisterin in den Vorstand ein – als erste Frau in einer Führungsposition beim Verein.
Die Teilnehmerzahl bei der Veranstaltung blieb stabil und lag nur leicht über den Vorjahren. Dennoch verzeichnet der Club einen deutlichen Mitgliederschub: Fast 30.000 Fans unterstützen Arminia mittlerweile – fast doppelt so viele wie noch vor eineinhalb Jahren.
Mit neuer Führung und soliderer finanzieller Basis blickt Arminia Bielefeld nach vorn. Die wachsende Mitgliederzahl und die verbesserte wirtschaftliche Lage lassen auf eine stabilere Zukunft hoffen. Während Schüttes Ära endet, beginnen Kobusch und Dahnke mit frischen Prioritäten ein neues Kapitel.