Bayer Leverkusen kassiert historisches 2:7-Debakel gegen PSG in der Champions League
Gordon AdlerBayer Leverkusen kassiert historisches 2:7-Debakel gegen PSG in der Champions League
Bayer Leverkusen erleidet schwere 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League
Bayer Leverkusen hat am Mittwoch in der Champions League eine herbe 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain einstecken müssen. Für Trainer Kasper Hjulmand war es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt beim Team. Die Fans in der BayArena waren fassungslos, als die Hausherren noch vor der Halbzeitpause in nur 387 Sekunden vier Gegentreffer kassierten.
Die Partie nahm früh eine dramatische Wende, als PSG die erste Halbzeit klar dominierte. Vier schnelle Tore ließen Leverkusen vor der Pause völlig überfordert zurück. Trotz des Debakels gelang Mittelfeldspieler Aleix García noch der Ehrentreffer – er erzielte beide Tore für die Werkself und sorgte so für kurze Momente des Widerstands.
Das Spiel war zudem von zwei Platzverweisen geprägt: Leverkusens Robert Andrich und PSG’s Illia Zabarnyi sahen Rot, was die ohnehin hitzige Begegnung weiter anheizte. Nach dem Schlusspfiff äußerte García seine Enttäuschung und entschuldigte sich bei den Fans für die Leistung der Mannschaft.
Hjulmand räumte die Schwere der Niederlage ein, betonte aber, wie wichtig es sei, sich schnell zu fangen. Er verwies auf das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg als Chance, sich zu stabilisieren. Als die Zuschauer das Stadion verließen, ertönte Peter Wackels Lied Wer braucht schon über die Lautsprecher und setzte einen trotzig-optimistischen Schlusspunkt unter den Abend.
Mit diesem Ergebnis hat Leverkusen in der Champions League nun Aufholbedarf. Hjulmands Team muss sich zunächst auf die Liga konzentrieren – beginnend mit dem Spiel gegen Freiburg. Paris Saint-Germain hingegen kann aus dem souveränen Auftritt in Deutschland Selbstvertrauen schöpfen.






