Bergisch Gladbach ruft zur Mitgestaltung der Anti-Rassismus-Wochen 2026 auf
Georgine MansBergisch Gladbach ruft zur Mitgestaltung der Anti-Rassismus-Wochen 2026 auf
Aufruf zu den nächsten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in GL
Bergisch Gladbach bereitet sich auf die „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026“ vor und lädt die lokale Gemeinschaft ein, das Programm mitzugestalten. Das Motto – „100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ – hat angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen besondere Dringlichkeit und soll ein klares Signal setzen.
10. Dezember 2025, 08:20 Uhr
Schlagwörter: Politik, Allgemeines, Kriminalität und Justiz
In Bergisch Gladbach laufen die Vorbereitungen für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Die vom Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt organisierte Kampagne steht unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ – eine direkte Reaktion auf die wachsenden Sorgen über Diskriminierung und Extremismus in der heutigen Gesellschaft.
Das Bündnis, das sich 2024 gegründet hat, vereint mehr als 30 lokale Organisationen, darunter das „Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt“. Seine Entstehung geht auf eine Initiative des ehemaligen Integrationsrats der Stadt zurück, der inzwischen vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration abgelöst wurde. Ziel der Gruppe ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und durch Aufklärung sowie öffentliche Teilhabe Rassismus entgegenzutreten.
Die Kampagne 2026 markiert einen weiteren Schritt im anhaltenden Kampf der Stadt gegen Diskriminierung. Mit einer klaren Einreichungsfrist und einem breiten Aufruf zur Mitwirkung hoffen die Organisatoren auf ein vielfältiges Programm, das das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt widerspiegelt. Die finalen Details zu den genehmigten Veranstaltungen werden kurz vor dem Start im März bekannt gegeben.