02 April 2026, 18:32

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inclusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Bergisch Gladbach aktualisiert Aktionsplan für Inklusion und erweitert Inklusionsbeirat

Bergisch Gladbach hat seinen Aktionsplan für Inklusion überarbeitet und den Inklusionsbeirat erweitert, um Menschen mit Behinderungen besser zu vertreten. Der Beirat zählt nun 13 Mitglieder – zuvor waren es neun –, und erstmals sind auch Menschen mit Lernbehinderungen dabei. Der Plan soll in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.

Noch 2022 bestand der Inklusionsbeirat aus nur zwölf Mitgliedern. In diesem Jahr wuchs er auf 13 Sitze an, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser abzubilden. Zudem hat der Beirat Maßnahmen ergriffen, um seine Unterlagen und den neuen Aktionsplan durch einfache und barrierefreie Sprache verständlicher zu gestalten.

Neue Führung für den Beirat Bei der letzten Sitzung wurde eine neue Führung gewählt: Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernahm den Vorsitz, Uta Vossebrecker, Vertreterin der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt.

Mehr Mitsprache für Menschen mit Behinderungen Um sicherzustellen, dass die Anliegen von Menschen mit Behinderungen in städtischen Entscheidungen Gehör finden, entsendet der Beirat nun Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats. Damit sollen ihre Perspektiven künftig stärker in wichtige Diskussionen und Beschlüsse einfließen.

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Der überarbeitete Aktionsplan wird nun vom ASWDG und dem Stadtrat geprüft. Bei einer Zustimmung werden der erweiterte Beirat und seine neue Führung daran arbeiten, Barrierefreiheit und Repräsentation zu verbessern. Die Aufnahme von Mitgliedern mit Lernbehinderungen markiert dabei einen wichtigen Wandel in der Zusammensetzung des Gremiums.

Quelle