Berliner Lesung zu Femiziden: Warum wir über Gewalt gegen Frauen sprechen müssen
Gordon AdlerBerliner Lesung zu Femiziden: Warum wir über Gewalt gegen Frauen sprechen müssen
Öffentliche Lesung und Diskussion zu Gewalt gegen Frauen in Berlin
Am 1. Dezember 2025 fand in Berlin eine öffentliche Lesung und Diskussion zum Thema Gewalt gegen Frauen statt. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Autorin Julia Cruschwitz stellte ihr Buch „Femizide: Die Tötung von Frauen in Deutschland“ einem Publikum von etwa 30 Personen vor.
Der Abend begann mit einer Lesung ausgewählter Passagen aus Cruschwitz’ Buch. Zudem teilte sie Erkenntnisse aus ihrer Forschung zu Gewalt gegen Frauen in der Gesellschaft. Im Anschluss an die Lesung hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, in einer Fragerunde die angesprochenen Themen zu vertiefen.
Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Berlin, moderierte die Veranstaltung und lenkte den Austausch zwischen Publikum und Autorin. Die Diskussion unterstrich die Notwendigkeit eines offenen Dialogs über Gewalt gegen Frauen. Die Anwesenden betonten zudem, wie wichtig Aufklärung ist, um Betroffene zu unterstützen und präventive Maßnahmen zu verbessern. Organisiert wurde der Abend gemeinsam vom Amt für Gleichstellung und Frauenangelegenheiten Berlin, der örtlichen Volkshochschule und der Stadtbibliothek.
Im Mittelpunkt stand Cruschwitz’ Buch, das das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen analysiert und zu dringendem Handeln aufruft. Die Besucher:innen verließen die Veranstaltung mit einem besseren Verständnis für die Herausforderungen und die Bedeutung öffentlicher Debatten zu diesem Thema. Die Lesung machte deutlich: Bewusstsein und offene Gespräche bleiben entscheidend im Kampf gegen diese Form der Gewalt.