Betrunkener Fahranfänger flieht 30 Kilometer vor der Polizei auf der A40
Georgine MansBetrunkener Fahranfänger flieht 30 Kilometer vor der Polizei auf der A40
Ein 22-jähriger Fahranfänger hat die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd entlang der Autobahn A40 in der Nähe von Dortmund geführt, bevor er in Essen festgenommen wurde. Der Vorfall begann, als Beamte einen Seat Ibiza entdeckten, der bei winterlichen Bedingungen mit über 140 km/h unterwegs war – deutlich über dem erlaubten Tempo von 100 km/h. Der Fahrer, der seinen Führerschein erst seit wenigen Monaten besaß, stand unter Alkoholeinfluss und muss nun mit schweren Anklagen rechnen.
Die Verfolgung begann, nachdem die Polizei den Wagen auf der A40 zu einer routinemäßigen Verkehrskontrolle anhalten wollte. Statt zu stoppen, gab der Fahrer jedoch Gas und flüchtete – über 30 Kilometer lang gelang es ihm, die Beamten abzuschütteln. Die Jagd endete erst, als er in eine Sackgasse in Essen einbog, wo er schließlich gestellt und festgenommen wurde.
Bei der Kontrolle roch es stark nach Alkohol aus dem Mund des Fahrers. Ein Atemalkoholtest bestätigte, dass er den gesetzlichen Grenzwert überschritten hatte – ein Vergehen, das durch die in Deutschland geltende Null-Promille-Grenze für Fahranfänger noch verschärft wird. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen. Im Fahrzeug befand sich zudem ein 19-jähriger Beifahrer auf der Rückbank. Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen Trunkenheit am Steuer sowie mehrere Ordnungswidrigkeiten, darunter das Überfahren roter Ampeln, überhöhte Geschwindigkeit und Missachtung von Verkehrsschildern. Die Polizei hat zudem einen Bericht an die örtliche Fahrerlaubnisbehörde weitergeleitet, die prüfen wird, ob ihm der Führerschein dauerhaft entzogen werden soll.
Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt, wobei dem Fahrer der endgültige Verlust der Fahrerlaubnis droht. Die Behörden betonten die Gefahren von Raserei und Alkohol am Steuer – insbesondere für unerfahrene Autofahrer. Die Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde wird darüber entscheiden, ob er jemals wieder ein Fahrzeug führen darf.