11 February 2026, 15:36

Betrunkener Mann bedroht Restaurant nahe Arminia Bielefeld mit scharfer Handgranate

Eine Hand mit Hammer und Sichel erreicht ein Gebäude mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" an der Spitze, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener Mann bedroht Restaurant nahe Arminia Bielefeld mit scharfer Handgranate

Betrunkener Mann droht Arminia Bielefeld in der Nähe mit scharfer Handgranate

Im Oktober des vergangenen Jahres bedrohte ein stark alkoholisierter Mann ein Restaurant in der Nähe von Arminia Bielefeld mit einer scharfen Handgranate. Die Situation eskalierte, als er Wodka forderte und später erklärte, er wolle sterben. Die Polizei griff schließlich ein und schoss ihm bei der Festnahme ins Bein.

Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Bielefelder Stadtteil Sennestadt. Der bereits betrunkene Mann betrat ein Restaurant in der Nähe, erhielt jedoch kein Glas Wodka und verließ wütend das Lokal. Kurze Zeit später kehrte er zurück – diesmal mit einer Handgranate in der Hand.

Aus Angst um ihre Sicherheit übergaben ihm die Angestellten eine Flasche Wodka. Später forderte er unter Androhung der Granate vier weitere Flaschen. Ermittler bestätigten später, dass das Sprengmittel funktionsfähig war und hätte detonieren können.

Zu einem Zeitpunkt rief der Mann: "Ich will sterben!" und setzte seine Bedrohungen gegen die Anwesenden fort. Die eintreffende Polizei schoss ihm bei der Festnahme ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde.

Mittlerweile hat der Prozess gegen den Angeklagten begonnen; zwei weitere Verhandlungstermine sind bis zum 20. März angesetzt. Seit Prozessbeginn gab es keine Berichte über öffentliche oder mediale Reaktionen.

Die Verhandlungen dauern an und sollen bis Mitte März fortgesetzt werden. Der Mann befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft nach der bewaffneten Konfrontation und dem Polizeieinsatz. Die Sprengkraft der Granate wurde von den Behörden nach dem Vorfall bestätigt.