04 January 2026, 17:07

Betrunkener Pole bedroht Bundesbeamte am Bochumer Hauptbahnhof mit Kehlenschnitt-Geste

Zwei strahlende Beamte vorne, Menschen in der Mitte, Glasfenster links, Lampen und Decke oben und Säulen und Menschen rechts.

Betrunkener Pole bedroht Bundesbeamte am Bochumer Hauptbahnhof mit Kehlenschnitt-Geste

Ein 37-jähriger Pole ist am Bochumer Hauptbahnhof nach einer Auseinandersetzung mit Bundesbeamten vorläufig festgenommen worden. Der Vorfall begann bei einer routinemäßigen Kontrolle am 25. November, eskalierte jedoch schnell, als der Mann aggressiv wurde und sich weigerte zu kooperieren.

Die Beamten versuchten, den Mann im Rahmen der üblichen Prozedur zu befragen. Statt zu antworten, spuckte er jedoch in seine Handfläche und schleuderte sie in Richtung der Beamten, wobei er einen Beamten am Bein traf. Anschließend machte er eine Kehlenschneide-Geste und deutete dabei direkt auf die Beamten – eine klare Drohung.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von 2,8 Promille – weit über dem gesetzlichen Grenzwert. Trotz dieser extremen Alkoholisierung zeigte der Mann keine offensichtlichen Anzeichen von Beeinträchtigung. Die Behörden entließen ihn später, erteilten ihm jedoch ein Hausverbot für das Bahnhofsgelände. Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Beleidigung und Bedrohung vor, gestützt auf sein Verhalten während des Vorfalls.

Der Fall liegt nun bei den Ermittlern, die über die weiteren rechtlichen Schritte entscheiden werden. Die Vorwürfe stützen sich auf seine Handlungen, darunter die drohende Geste und das Anspucken. Eine gerichtliche Entscheidung wird nach Abschluss der Untersuchungen erwartet.