30 January 2026, 07:23

BHC siegt knapp 37:36 – doch die Abwehr bleibt Sorgenkind vor MT Melsungen

Eine Gruppe von Männern, die Handball auf einem Feld mit Gebäuden, Masten und Fahnen im Hintergrund unter einem klaren Himmel spielen, dargestellt in Schwarz-Weiß.

BHC siegt knapp 37:36 – doch die Abwehr bleibt Sorgenkind vor MT Melsungen

Bergischer HC (BHC) sichert sich knappen 37:36-Sieg – trotz defensiver Schwächen

Trotz Abwehrproblemen gelang dem Bergischen HC (BHC) in seinem letzten Spiel ein knappes 37:36. Die Mannschaft führte über weite Strecken, musste jedoch in der Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen und kämpfte sich zu einem nervenaufreibenden Erfolg. Nun bereitet sich das Team auf das Duell gegen MT Melsungen am 11. Februar um 20:30 Uhr in Wuppertals UNIHALLE vor.

In der Partie zeigte der BHC vor allem zu Beginn eine starke Leistung: Fynn Hangstein traf siebenmal und harmonierte gut mit seinen Mitspielern. Die Kreisläufer Aron Seesing und Lars Kooij agierten ebenfalls effektiv im Angriff, während Kim Voss-Fels, sonst eher im Rückraum eingesetzt, fünf Tore vom Flügel beisteuerte. Torhüter Christopher Rudeck hielt in den entscheidenden Momenten entscheidende Bälle und sicherte so den 37:36-Erfolg.

Cheftrainer Arnor Gunnarsson lobte zwar die offensive Spielweise seiner Mannschaft, wies aber auf technische Fehler hin. Die Trainerbank zeigte sich besorgt über die defensiven Schwächen. Co-Trainer Markus Pütz betonte, dass das Team vor der Rückrunde wieder zu seiner gewohnten Abwehrstärke zurückfinden müsse. Auch Fabian Gutbrod unterstrich die Notwendigkeit, die Defensive in den kommenden Wochen zu stabilisieren.

Mit dem anstehenden Spiel gegen MT Melsungen liegt der Fokus nun auf der Verbesserung der Abwehrleistung. Noch gibt es keine Bestätigung zur Aufstellung – auch nicht, welcher Torhüter am 11. Februar zwischen den Pfosten stehen wird.

Der Sieg des BHC unterstrich zwar die Stärken im Angriff, legte aber auch die Defizite in der Abwehr offen. Bis zum Aufeinandertreffen mit MT Melsungen bleibt dem Team nur wenig Zeit, um diese Probleme zu beheben. Die Partie in der Wuppertaler UNIHALLE wird zeigen, ob die defensiven Anpassungen gewirkt haben.