Biathlon auf Schalke 2024: Ohne Preuß, aber mit neuem Teamgeist und Druck
Dragan ZimmerBiathlon auf Schalke 2024: Ohne Preuß, aber mit neuem Teamgeist und Druck
Biathlon auf Schalke findet diesmal ohne Franziska Preuß statt
Die diesjährige Ausgabe des Biathlon auf Schalke wird ohne Franziska Preuß, die amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin, stattfinden. Die deutsche Biathletin konzentriert sich nun voll auf die Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Unterdessen werden zwei neue Teams Deutschland bei dem Event vertreten – mit dem Ziel, die sieglose Serie des Landes seit 2016 zu beenden.
Justus Strelow und Janina Hettich-Walz bilden das erste deutsche Duo für die Mixed-Staffel. Im vergangenen Jahr erreichte Strelow gemeinsam mit Anna Weidel den zweiten Platz, knapp vor Preuß und Philipp Nawrath auf Rang drei. Diesmal treten sie mit einem zweiten Team an: Marlene Fichtner und Danilo Riethmüller.
Fichtner, die in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ihr Debüt gibt, äußerte sich begeistert über die einzigartige Atmosphäre des Events. Riethmüller, der bereits in Begleitwettkämpfen dort an den Start ging, beschrieb das Publikum als wild und unvergesslich. Das Duo wird von Mats Överby unterstützt, der 2022 erstmals beim Biathlon World Team Challenge antrat. Der letzte deutsche Sieg bei dem Event datiert aus dem Jahr 2016. Ohne Preuß lastet nun auf beiden Teams der Druck, die Spitze zurückzuerobern. Die Olympischen Spiele 2026 bleiben für Preuß jedoch Priorität – einen Karriereausstieg nach den Spielen schließt sie aber nicht aus.
Beim Biathlon auf Schalke werden zwei deutsche Teams um den ersten Sieg seit acht Jahren kämpfen. Während Strelow und Hettich-Walz Erfahrung mitbringen, sorgen Fichtner und Riethmüller für frischen Schwung. Preuß’ Abwesenheit rückt die nächste Generation der Biathlet:innen in den Fokus, die vor heimischem Publikum und einer begeisterten Kulisse an den Start geht.