21 February 2026, 15:16

Bottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner, auf dem 'Solidarität und Feminismus' steht, eine Straße entlang, mit geparkten Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Bottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Zum elften Mal in Folge versammelten sich Aktivistinnen und Aktivisten in Bottrop am 14. Februar 2026, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. Die Kundgebung, die Teil der weltweiten One-Billion-Rising-Kampagne war, fand trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall statt. Rund 80 Menschen nahmen teil, um besseren Schutz und mehr Bewusstsein für die Opfer männlicher Gewalt zu fordern.

Veranstaltet wurde die Aktion vom Frauenzentrum Courage unter dem Motto "Ni una menos – Frauen in Flammen". In diesem Jahr lag der Fokus auf Femiziden, insbesondere auf Tötungen durch aktuelle oder ehemalige Partner. Zu den Teilnehmenden zählten Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, die Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann, neben lokalen Politikerinnen, Politikern und Vertreterinnen verschiedener Organisationen.

Die Band A Mournful Experience sorgte mit Live-Musik für die passende Stimmung, während die Peter-Frank-Tanzschule choreografierte Auftritte leitete. Ziel der Demonstration war es, auf die anhaltende mangelnde Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

One Billion Rising ist seit 2012 eine globale Bewegung, die Frauen dazu ermutigt, durch Tanz und Protest gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu kämpfen. In den vergangenen Jahren fanden ähnliche Veranstaltungen in deutschen Städten wie München, Saarlouis, Genthin, Detmold und Dortmund statt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Protest in Bottrop markierte ein weiteres Jahr lokalen Engagements gegen Gewalt an Frauen. Mit 80 Teilnehmenden, die trotz Kälte erschienen, unterstrich die Kundgebung die Forderungen nach stärkerem Schutz und größerer öffentlicher Aufmerksamkeit. Organisatorinnen, Organisatoren und Teilnehmende setzen sich weiterhin mit öffentlichen Demonstrationen und Solidarität für Veränderung ein.