18 June 2026, 02:25

Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen gegen Blackouts und Krisen

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Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen gegen Blackouts und Krisen

Bottrop startet Netzwerk aus 24 Notfall-Informationsstellen für Strom- und Versorgungsausfälle

Die Stadt Bottrop hat ein Netzwerk aus 24 Notfall-Informationsstellen eingerichtet, um auf mögliche flächendeckende Strom- und Versorgungsausfälle zu reagieren. Das Vorhaben wurde von Emilio Pintea, Leiter des Ordnungsamts, am 12. August auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Jeder Standort wird deutlich gekennzeichnet sein, um für die Öffentlichkeit gut sichtbar zu sein.

Die Notfall-Informationsstellen sollen Bürgeranfragen in Krisensituationen bearbeiten. An jedem Standort werden Mitarbeiter Anrufe auf einem Standardformular dokumentieren und diese per Funk an eine zentrale Leitstelle weiterleiten. Zu den Standorten zählen Feuerwehrwachen, Krankenhäuser, Polizeistationen sowie kommunale Einrichtungen wie Schulen.

Rund 160 städtische Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, an der nächstgelegenen Stelle mitzuwirken. Für eine vollständige Besetzung aller 24 Standorte werden jedoch etwa 192 Personen benötigt – mindestens drei Mitarbeiter pro Standort. Unterstützt wird das Projekt zudem von Freiwilligen der Feuerwehr und Hilfsorganisationen.

Ein Großtest des Systems ist für den 20. September geplant. An diesem Tag werden alle 24 Stellen eingerichtet und besetzt, um ihre Einsatzbereitschaft zu überprüfen. Jeder Standort erhält ein rotes Schild sowie Strandfahnen mit der Aufschrift „Notfall-Informationsstelle“, um eine einfache Erkennbarkeit zu gewährleisten.

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Ziel des Netzwerks ist es, in Notlagen klare Kommunikationswege zu bieten. Die anstehende Übung soll zeigen, ob das System in ganz Bottrop effektiv funktioniert. Besonders im Fokus stehen dabei die Personalausstattung und die Beteiligung der Freiwilligen.

Quelle