Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr am Niederrhein lahm
Ignaz KreuselBrandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr am Niederrhein lahm
Brandstiftungsverdacht: Schwerwiegende Behinderungen im Schienenverkehr am Niederrhein
Ein mutmaßlicher Brandanschlag hat den Zugverkehr in der Region Niederrhein massiv beeinträchtigt. Das Feuer brach in einem wichtigen Kabelkanal in der Nähe des Bahnhofs Viersen aus. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, bisher gab es jedoch keine Festnahmen. Als wahrscheinlicher Verdächtiger gilt laut Ermittlern die linksextremistische Gruppe Außer Kontrolle, die auch unter dem Kürzel ACAB/Autonome bekannt ist.
Betroffen sind zahlreiche Regionalverbindungen sowie Güterzüge. Züge enden vorzeitig, werden umgeleitet oder durch Busse ersetzt. Reisende zwischen Viersen und Krefeld müssen bis zur Behebung der Schäden auf Schienenersatzverkehr ausweichen. Das Motiv für den Anschlag bleibt unklar. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wer die Tat verübt hat oder warum ausgerechnet der Kabelkanal zum Ziel wurde.
Die Störungen wirken sich weiterhin auf den Bahnverkehr in der gesamten Region aus. Pendler müssen mit Verspätungen und alternativen Transportlösungen rechnen, während die Reparaturarbeiten andauern. Die Ermittlungen zum Brandstiftungsverdacht laufen noch – weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.