Bundeswehr startet große Militärübung auf altem JHQ-Gelände in Mönchengladbach
Ignaz KreuselBundeswehr startet große Militärübung auf altem JHQ-Gelände in Mönchengladbach
Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach
Eine Woche lang wird die Bundeswehr das ehemalige Gelände des Joint Headquarters (JHQ) in Mönchengladbach für umfangreiche Übungen nutzen. Anwohner müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden betonen, dass von den Aktivitäten keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe.
Das ehemalige JHQ-Gelände in Mönchengladbach umfasst 471 Hektar – eine Fläche, die etwa 660 Fußballfeldern entspricht. Seit der Schließung im Jahr 2013 diente das Areal bereits als Trainingsort für Polizeieinheiten und Katastrophenschutzteams, darunter auch dem Technischen Hilfswerk (THW) im August 2025.
An der dieswöchigen Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Militärfahrzeuge und acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationsabläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Zwar werden laute Knallgeräusche zu hören sein, verwendet wird jedoch ausschließlich Platzmunition.
Die Manöver dauern sieben Tage an, wobei neben den Übungsgeräuschen keine weiteren Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Die Behörden versichern den Bürgern, dass von der Übung keine Risiken ausgehen, da alle Operationen kontrolliert und auf das ehemalige Hauptquartiergelände beschränkt bleiben.