11 March 2026, 12:31

Business Forum 2026: Wie der Mittelstand globale Herausforderungen meistert

Ein blaues Plakat mit einer Säulendiagrammdarstellung des wirtschaftlichen Wachstums der USA im 21. Jahrhundert, wobei jede Säule die Wachstumsrate eines Jahres darstellt und begleitender Text zusätzliche Informationen bereitstellt.

Business Forum 2026: Wie der Mittelstand globale Herausforderungen meistert

Rund 70 Wirtschaftsführer trafen sich in den Räumlichkeiten der Wilken Software Group in Greven zum Business Forum 2026. Die von WESt und der NRW.BANK ausgerichtete Veranstaltung widmete sich Fördermöglichkeiten und den künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen. Redner aus den Bereichen Finanzwesen, Kommunalpolitik und Wissenschaft diskutierten über Innovation und globale Wirtschaftstrends.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht zum Thema "Der globale Wirtschaftswandel und der deutsche Mittelstand". Darin analysierte er, wie mittelständische Unternehmen sich an veränderte internationale Märkte anpassen können. Später richtete sich Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, an die Teilnehmer und verband diese Entwicklungen mit regionaler Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft.

Guido Hellmer von der NRW.BANK und Varvara Leinz vom WESt-Geschäftsbereich Unternehmensservice stellten aktuelle Finanzierungsmöglichkeiten vor. Ihre Beiträge umfassten Zuschüsse, Kredite sowie den neu eingeführten "Transformationskredit" – wobei in jüngerer Zeit kein offizielles, NRW-spezifisches Kreditprogramm dieses Namens bestätigt wurde. Die NRW.BANK bietet weiterhin Fördermittel aus Landes-, Bundes- und EU-Töpfen an, darunter das neu ausgerichtete MID-Programm, das im Mai 2023 überarbeitet wurde, um regionale Unternehmen besser zu unterstützen.

Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, betonte die wirtschaftliche Stärke des Kreises Steinfurt. Sie forderte mehr Investitionen in Digitalisierung und Innovation, um das Wachstum zu sichern. Zudem wurden auf der Veranstaltung anstehende Bundesinitiativen vorgestellt, etwa die Neuauflage des ZIM-Programms für digitale Anwendungen im Jahr 2025, das die Innovationskraft von KMU stärken soll.

Der Fokus der Abschlussrunde lag auf praktischen Förderlösungen und langfristigen Wirtschaftsstrategien. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in verfügbare Finanzhilfen und die Bedeutung der Anpassung an globale Veränderungen. Zwar wurden keine neuen NRW-spezifischen Kreditprogramme angekündigt, doch die bestehenden Instrumente wurden als zentrale Hebel für die Unternehmensentwicklung hervorgehoben.

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