CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – Entlastung für Pendler in Sicht
Dragan ZimmerCDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – Entlastung für Pendler in Sicht
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Kilometerpauschale für Dienstreisen anzuheben. Der aktuelle Satz von 30 Cent pro Kilometer ist seit 2009 unverändert geblieben – trotz stark gestiegener Spritpreise. CDA-Chef Dennis Radtke schlägt nun eine Erhöhung auf 38 Cent vor, um die finanzielle Belastung für Autofahrer zu verringern.
Radtke kritisierte die bisherige Sparpolitik der Regierung im Bereich Kraftstoffe, insbesondere die Diskussion über autofreie Sonntage. Solche Maßnahmen brächten Pendlern kaum Entlastung, so der CDA-Vorsitzende. Stattdessen forderte er wirksamere Lösungen als bloße Appelle zum Spritsparen.
Neben der Anpassung der Kilometerpauschale regte Radtke die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses an. Dieser würde direkte und unbürokratische Hilfe leisten. Gleichzeitig warnte er, dass die Spritpreise aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen dürften.
Um das Problem grundlegend anzugehen, setzte sich Radtke für eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts ein. Gezielte finanzielle Unterstützung statt kurzfristiger Notlösungen sei der richtige Weg, um die steigenden Kraftstoffkosten für Autofahrer abzufedern.
Mit ihrem Vorstoß will die CDA die Kilometerpauschale erstmals seit über einem Jahrzehnt anpassen. Sollte die Erhöhung auf 38 Cent beschlossen werden, würde dies Arbeitnehmern, die ihren Privatwagen dienstlich nutzen, spürbar entlasten. Die Forderung ist Teil eines größeren Pakets, das mehr Wettbewerb und langfristige Lösungen gegen die Preistreiberei an den Tankstellen umfasst.






