CDU-Kandidat Flemm zieht mit 31,7 Prozent in Solinger Stichwahl ein
Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU für Solingen, hat mit 31,7 Prozent der Stimmen die Stichwahl erreicht. Sein Wahlkampf erhielt Auftrieb, als CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak in die Stadt reiste, um seine Unterstützung zu zeigen. Gemeinsam trafen sie sich mit Bürgern in Ohligs, durchquerten die Fußgängerzone und sprachen über lokale Anliegen.
Ziemiak begleitete Flemm auf dem Marktplatz in Ohligs, wo sie direkt mit den Bürgern ins Gespräch kamen. Der CDU-Politiker betonte, wie wichtig es sei, dass Politiker offen und ansprechbar blieben – ein zentraler Bestandteil wirksamer Führung, wie er sagte.
Die starke Performance der CDU bei der Kommunalwahl in Solingen – mit Siegen in 25 von 26 Stadtbezirken – verlieh Flemms Kampagne zusätzlichen Schwung. Ziemiak hob zudem Flemms Fähigkeit hervor, Unterstützung für die Stadt in Düsseldorf und Berlin zu mobilisieren. Bei erfolgreichen Verhandlungen könnte Solingen Gelder aus dem Sondervermögen des Landes erhalten.
Weitere prominente Unterstützung steht bevor: Ministerpräsident Hendrik Wüst plant einen Besuch in Solingen. Die CDU konzentriert sich nun darauf, die Wähler vor der Stichwahl zu mobilisieren, in der Flemm gegen seinen letzten Konkurrenten um das Bürgermeisteramt antritt.
Flemms Kandidatur für die Stichwahl folgt auf ein solides Erstrundenergebnis und die öffentliche Rückendeckung durch Spitzenpolitiker der Landes-CDU. Im Falle eines Wahlsiegs könnten seine Verhandlungen zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen für Solingen sichern. Der Wahlkampf geht nun in die heiße Phase – mit Besuchen von Parteispitzen, die seine Position stärken sollen.
