CDU-Politiker gestalten neues Kita-Gesetz in Mönchengladbach mit lokalen Trägern
Gordon AdlerCDU-Politiker gestalten neues Kita-Gesetz in Mönchengladbach mit lokalen Trägern
Zwei CDU-Politiker haben nach einem Treffen mit lokalen Trägern in Mönchengladbach die Federführung bei der Ausgestaltung eines neuen Kita-Gesetzes übernommen. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner führten am 22. Januar Gespräche, um Bedenken auszuräumen und die geplanten Reformen zu präzisieren. Ihre Arbeit knüpft an ein zuvor mit kommunalen Spitzenverbänden, Trägern und Kirchen erarbeitetes Eckpunktepapier an.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen fünf zentrale Punkte: verlässliche Betreuung, mehr Flexibilität, Planungssicherheit, Verantwortung und Vertrauen. Odermatt und Klenner betonten, wie wichtig es sei, mit den Reformen vielfältige Träger zu stärken und flächendeckend ausreichend Betreuungsplätze zu garantieren.
Teilnehmende äußerten jedoch Sorgen über unklare Kommunikation zum neuen Personalmodell. Sowohl Beschäftigte als auch Eltern forderten mehr Transparenz bei der Umsetzung der Änderungen. Kleine Ein-Gruppen-Einrichtungen befürchten zudem, im Entwurf des Gesetzes ihre jährliche Finanzhilfe von 15.000 Euro zu verlieren.
Ein Kernvorschlag sieht vor, für Fachkräfte feste Kernarbeitszeiten mit flexiblen Ergänzungsstunden einzuführen. Diese Anpassung soll den Einrichtungen mehr Spielraum bei der Dienstplangestaltung geben und verhindern, dass Personalengpässe zu Schließungen führen. Nun folgen Fachanhörungen, während der Dialog mit den Mönchengladbacher Kitas fortgesetzt wird.
Als nächste Schritte stehen formelle Beratungen und weitere Gespräche mit den lokalen Einrichtungen an. Ziel der Reform ist es, Flexibilität mit finanzieller Stabilität für die Träger in Einklang zu bringen. Bei einer Verabschiedung würden die Änderungen die Kinderbetreuung in der Region grundlegend neu ausrichten.