07 June 2026, 08:29

Coesfelderin verliert fünfstelligen Betrag an gefälschte Vermögensverwalter

POL-COE: Coesfeld District/Five-Figure Sum Lost in Investment Fraud

Coesfelderin verliert fünfstelligen Betrag an gefälschte Vermögensverwalter

47-Jährige aus Coesfeld verliert hohe Summe nach Anlagebetrug

Eine 47-jährige Frau aus Coesfeld hat einen beträchtlichen Geldbetrag verloren, nachdem sie auf einen Anlagebetrug hereingefallen ist. Die Betrüger nutzten eine gefälschte Vermögensverwaltungsfirma namens Quantalis Asset Management, die sie dazu brachte, über eine App Geld ins Ausland zu überweisen. Die Behörden warnen nun vor ähnlichen Maschen.

Das Opfer wurde zunächst in eine WhatsApp-Gruppe aufgenommen, in der Mitglieder Anlageempfehlungen austauschten. Die Gruppe wirkte seriös, und Teilnehmer behaupteten, hohe Gewinne erzielt zu haben. Vertrauend auf die Diskussionen investierte die Frau einen Betrag im mittleren fünfstelligen Eurobereich über die von Quantalis Asset Management bereitgestellte App.

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Nach der Überweisung auf ausländische Konten verlor sie den Zugriff auf ihr Geld. Die Betrüger setzten sie daraufhin unter Druck, eine weitere hohe fünfstellige Summe zu zahlen. Als sie sich weigerte, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat bereits eine Warnung vor Quantalis Asset Management herausgegeben. Die Polizei rät, ausschließlich seriöse Finanzdienstleister zu nutzen und nachprüfbare Referenzen zu verlangen. Zudem wird empfohlen, Angebote zu vergleichen, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen und bei Versprechungen ungewöhnlich hoher Renditen skeptisch zu sein.

Die Behörden betonen, dass Produktzertifizierungen keine Seriosität oder risikofreie Anlagen garantieren. Sie raten dazu, vor Geldanlagen die registrierte Geschäftsadresse und die Rechtsform eines Unternehmens zu prüfen. Außerdem sollte man sich Zeit nehmen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen und nach der Absicherung der Investitionen zu fragen.

Der Fall der Frau zeigt die Risiken unregulierter Anlageplattformen auf. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Betrugsfall, während die BaFin-Warnung weiterhin besteht. Anleger werden dringend aufgefordert, Finanzdienstleister gründlich zu prüfen, um ähnliche Verluste zu vermeiden.

Quelle