Commerzbank verlangt von Raubopfer Astrid Kaiser hohe Zinsen für gestohlenes Gold
Georgine MansVaultopfer Entsetzt - Sparkasse Fordert Mehr Als 7,5% Kreditzinsen - Commerzbank verlangt von Raubopfer Astrid Kaiser hohe Zinsen für gestohlenes Gold
Ein Millionenraub in Gelsenkirchen stürzt Astrid Kaiser in unerwartete finanzielle Not
Diebe plünderten ihren Bankschließfach in Gelsenkirchen und stahlen das Gold, das sie für eine geplante Reise zurückgelegt hatte. Nun verlangt ihre Bank, die Commerzbank, die Rückzahlung – inklusive hoher Zinsen.
Das Ziel des Coups war eine Sparkasse in Gelsenkirchen, wo Kaiser ihr Gold aufbewahrte. Unter den gestohlenen Wertgegenständen befand sich ihr gesamtes Erspartes, das sie für Reisen vorgesehen hatte. Die Polizei ermittelt, doch bisher gab es keine Festnahmen.
Deutsche Banken – darunter auch die Sparkassen – versichern den Inhalt von Schließfächern nicht. Kunden tragen das volle Risiko bei Verlusten. Zwar arbeitet die Bank mit den Behörden zusammen, doch gleichzeitig belastet sie Kaiser mit dem üblichen Kreditzinssatz von über 7,5 Prozent für das fehlende Gold.
Sicherheitsaufnahmen könnten bei rechtlicher Zulässigkeit ausgewertet werden. Ohne Versicherungsschutz hat Kaiser jedoch keinen Anspruch auf automatische Entschädigung. Die Bankrichtlinien machen sie für den vollen Betrag – inklusive Zinsen – haftbar, obwohl sie Opfer des Diebstahls wurde.
Kaiser steht nun vor der Aufgabe, das gestohlene Gold, das sie bei der Commerzbank aufbewahrte, zu einem Zinssatz von über 7,5 Prozent zurückzuzahlen. Der Raub hat sie um ihre Ersparnisse gebracht und in Schulden gestürzt. Die Polizei ermittelt weiter, doch ob das Gold jemals wiedergefunden wird, bleibt ungewiss.






