Die Wombles kehren zurück – mit globaler Markenstrategie und neuen Projekten
Dragan ZimmerDie Wombles kehren zurück – mit globaler Markenstrategie und neuen Projekten
Die Wombles – eine beliebte britische Marke, die Elizabeth Beresford in den 1960er-Jahren schuf – haben ihre geistigen Eigentumsrechte unter einer globalen Dachstruktur vereint. Der Schritt sichert den weltweiten Schutz der Marke und ebnet den Weg für neue Projekte. Die fiktiven Wesen, bekannt dafür, in unterirdischen Bauen zu leben und Müll zu recyceln, erlangten erstmals in den 1970er-Jahren durch eine BBC-Stop-Motion-Serie Berühmtheit.
Ursprünglich führte Elizabeth Beresford die Wombles in Geschichten ein, die in verschiedenen Ländern spielten. Durch ihre TV-Auftritte in den 1970er-Jahren wurden die Figuren einem breiten Publikum bekannt. Nun steht der Franchise eine große Expansion bevor.
Die Blair Partnership wurde als exklusiver globaler Vertreter der Wombles benannt. Geplant sind neue Inhalte, darunter Lizenzen, Spiele, Publikationen und Live-Erlebnisse. Aktuell werden interaktive Digitalspiele, Hörproduktionen und Kinderbücher entwickelt.
Noch in diesem Sommer startet ein offizieller YouTube-Kanal mit Originalfolgen sowie neuen Formaten in Realfilm-Ästhetik. Die Marke bleibt auch philanthropisch engagiert: Die Wombles Community Charity fördert Umweltbewusstsein und Gemeinschaftsprojekte. Mit 50.000 registrierten Freiwilligen arbeitet sie zudem mit NHS-Krankenhäusern zusammen, um klinischen Abfall zu recyceln.
Die Bündelung der Rechte und die neuen Partnerschaften markieren einen bedeutenden Schritt für die Franchise. Internationale Expansion und frische Inhalte sollen die Wombles einem neuen Publikum näherbringen. Ihr Engagement für Umwelt- und Gemeinschaftsthemen bleibt dabei ein zentraler Bestandteil ihrer Identität.






