Dieter Hecking spricht über seinen respektlosen Abgang beim VfL Bochum
Ignaz KreuselHecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking spricht über seinen respektlosen Abgang beim VfL Bochum
Dieter Hecking hat sich offen über seinen abrupten Abgang beim VfL Bochum in der 2. Bundesliga heute geäußert. Der erfahrene Trainer bezeichnete die Entlassung als respektlos und unnötig. Seitdem hat er eine neue Aufgabe in Australien übernommen, lässt aber die Tür für künftige Möglichkeiten offen.
Heckings Abschied von Bochum traf ihn unerwartet. Die Nachricht erhielt er telefonisch – nicht einmal von der verantwortlichen Person persönlich. Die Entscheidung frustrierte ihn, da er der Meinung war, der Verein hätte stattdessen auf Kontinuität setzen sollen, anstatt Veränderungen vorzunehmen.
Nach seinem Abgang hatte Bochum zunächst Schwierigkeiten, verbesserte sich jedoch unter Uwe Rösler. Aktuell belegt die Mannschaft den 10. Platz in der Bundesliga und zeigt Anzeichen der Erholung. Seit Juli 2025 arbeitet Hecking als Co-Trainer bei Macarthur FC in der australischen A-League. Trotz dieser neuen Rolle schließt er eine Rückkehr als Cheftrainer nicht aus. Er verglich den Drang, wieder zu trainieren, mit einer Sucht und äußerte sogar Interesse an Positionen in Nationalmannschaften. Sollte er zurückkehren, würde er Jobs in Europa bevorzugen, wo Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Angebote aus Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai lehnte er aus politischen Gründen ab.
Hecking bleibt dem Fußball treu, hat aber klare Vorstellungen von seinen künftigen Aufgaben. Seine Zeit in Bochum endete im Streit, doch der Verein hat sich unter neuer Führung stabilisiert. Derzeit konzentriert er sich auf seine aktuelle Position in Australien – weitere Schritte könnten jedoch noch folgen.