Dormagen feiert Fairbruary mit Kaffee, Quiz und fairen Snacks für alle
Georgine MansDormagen feiert Fairbruary mit Kaffee, Quiz und fairen Snacks für alle
Dormagen beteiligt sich an der bundesweiten Aktion Fairbruary, die zu bewussterem Einkaufen anregen und den Verkauf von Fairtrade-Produkten fördern soll. Die Initiative setzt sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Arbeiter:innen in den Produzentenländern ein. Lokale Schulen, Geschäfte und die Stadtverwaltung engagieren sich mit Veranstaltungen und Aktionen.
Fairtrade Deutschland ruft Verbraucher:innen dazu auf, im gesamten Februar gezielt zu Fairtrade-zertifizierten Waren zu greifen. Der Aufruf ist Teil des Fairbruary, einer monatlangen Kampagne, die den fairen Handel und seine Auswirkungen auf Gemeinden im Ausland in den Fokus rückt.
Der Dormagener Eine-Welt-Laden der Agenda 21, ein langjähriger Fürsprecher des fairen Handels, veranstaltet am 27. Februar 2023 eine Kaffeeverkostung. Von 9:30 bis 13:00 Uhr werden verschiedene Kaffeesorten präsentiert, zudem gibt es ein Quiz für die Besucher:innen. Teilnehmende haben die Chance, einen 25-Euro-Gutschein für den Laden zu gewinnen. Seit über zwei Jahrzehnten führt der Eine-Welt-Laden fair gehandelte Produkte – von Kaffee und Tee über Schokolade bis hin zu Handwerkskunst.
Am Norbert-Gymnasium Knechtsteden machen Schüler:innen in den Pausen auf neue Fairtrade-Produkte aufmerksam. Ein "Fair-o-mat"-Automat bietet nun Snacks und Süßigkeiten von Marken wie El Puente, GEPA und Tony's Chocolonely an. Das Fairtrade-Team der Schule setzt sich dafür ein, das Bewusstsein unter den Mitschüler:innen zu stärken.
Dormagens Engagement für den fairen Handel reicht bis ins Jahr 2017 zurück, als die Stadtverwaltung erstmals den ethischen Konsum förderte. Im vergangenen Jahr wurde die Stadt zum vierten Mal als Fairtrade-Town rezertifiziert. Bundesweit wächst die Bewegung weiter: Erst kürzlich erhielt Wiesbaden als 935. Kommune den offiziellen Fairtrade-Status.
Die Fairbruary-Kampagne in Dormagen vereint Schulen, lokale Unternehmen und die Stadtverwaltung im Einsatz für fairen Handel. Veranstaltungen wie die Kaffeeverkostung und der "Fair-o-mat" sollen ethisch produzierte Waren sichtbarer und zugänglicher machen. Mit fast 1.000 anerkannten Fairtrade-Towns in Deutschland zeigt die Nachfrage nach verantwortungsvollem Konsum unvermindert Wachstumspotenzial.






