07 May 2026, 12:38

Dortmunds harter Kampf gegen Straßenkriminalität zeigt erste Erfolge

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße mit Polizeibeamten gehen, einige mit Helmen und Taschen oder Kameras, vor dem Hintergrund von Fahrzeugen, Verkehrsampeln, Schildern, Bäumen, Gebäuden und einem klaren Himmel.

Dortmunds harter Kampf gegen Straßenkriminalität zeigt erste Erfolge

Dortmund hat seine Bemühungen im Kampf gegen Straßenkriminalität im Rahmen des laufenden SiBB-Projekts verstärkt. Seit 2018 konzentriert sich diese Initiative auf wichtige Verkehrs­knotenpunkte, darunter den Dortmunder Hauptbahnhof. Das Ziel ist klar: die öffentliche Sicherheit verbessern, die Ordnung aufrechterhalten und Fahrgäste in Zügen und Bussen schützen.

An dem Projekt sind die Dortmunder Polizei, das Bundespolizeiinspektorat und der städtische Ordnungsdienst beteiligt. Zu ihren gemeinsamen Maßnahmen gehören Kontrollen von Fahrgästen und die Beobachtung verdächtiger Personen. Zudem sind Teams an gut sichtbaren Orten im Einsatz, um bei der Bevölkerung ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

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Diese Kontrollen finden mehrmals im Jahr zu unvorhersehbaren Zeitpunkten statt und ergänzen die tägliche Präventionsarbeit der Stadt. Bei jüngsten Einsätzen überprüften die Beamten 3.264 Fahrgäste und deckten dabei 136 Verstöße auf.

Die Bilanz ist eindrucksvoll: In einem Fall wurde Anklage erhoben, drei Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet, und neun Personen erhielten ein Hausverbot als direkte Folge der Maßnahmen.

Das SiBB-Projekt bleibt ein zentraler Baustein im Dortmunder Kampf gegen Straßenkriminalität. Durch die Fokussierung auf Risikobereiche und eine präventive Präsenz streben die Behörden an, den öffentlichen Nahverkehr sicher zu halten. Regelmäßige Einsätze werden auch künftig Teil der umfassenden Sicherheitsstrategie der Stadt bleiben.

Quelle