03 March 2026, 00:18

Drei Netzwerke bündeln Kräfte für das industrielle Erbe in NRW

Ein detaillierter alter Stadtplan von Bies Bosch, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Textbeschriftungen zeigt.

Drei Netzwerke bündeln Kräfte für das industrielle Erbe in NRW

Drei große Industriekulturnetzwerke in Nordrhein-Westfalen haben sich zusammengeschlossen, um ihr gemeinsames industrielles Erbe zu stärken. Industriekultur Bergisches Land, WasserEisenLand – Industrielles Erbe in Südwestfalen und die Route der Industriekultur unterzeichneten diese Woche eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Partnerschaft ist es, Forschung, Tourismus und grenzüberschreitende Projekte rund um die industrielle Vergangenheit der Region voranzutreiben.

Die Unterzeichnungszeremonie fand im Hendrichs-Druckhammer des LVR-Industriemuseums in Solingen statt. Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums, vertrat bei dem Anlass das Netzwerk Industriekultur Bergisches Land. Das Bergische Museum selbst spielt eine zentrale Rolle im Netzwerk, da es Museen, Archive und Industriestandorte in der gesamten Region verbindet.

Die drei Netzwerke planen, ihre Zusammenarbeit bis 2026 in konkrete Projekte umzusetzen. Ihr Ziel ist es, durch gegenseitige Unterstützung, gemeinsame Initiativen und verbesserte Besuchererlebnisse überregionale Verbindungen zu stärken. Gemeinsam vertreten sie über 1.000 Industriedenkmäler und Museen in den Bundesländern, darunter UNESCO-Welterbestätten wie die Zeche Zollverein in Essen und den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Die Partnerschaft erhält bereits Unterstützung von bedeutenden Organisationen. Sowohl die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) als auch der Bundesverband der Deutschen Industriekultur (BIKD) lobten die Initiative. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, das Bergische Land, Südwestfalen und das Ruhrgebiet verbinden tiefe industrielle Wurzeln – eine natürliche Grundlage für diese Zusammenarbeit.

Die Vereinbarung markiert einen Schritt hin zu engeren regionalen Verbindungen bei der Bewahrung und Förderung der Industriegeschichte. Besucher können in den kommenden Jahren mit neuen gemeinsamen Projekten und einem besseren Zugang zu den Denkmälern rechnen. Die Netzwerke werden weiterhin mit nationalen und europäischen Partnern zusammenarbeiten, um ihre Reichweite in ganz Deutschland zu erweitern.

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