Duisburg feiert 250 Neubürger mit Musik, Bäumen und einer neuen Tradition
Dragan ZimmerDuisburg feiert 250 Neubürger mit Musik, Bäumen und einer neuen Tradition
Duisburg begrüßt seine neuen Bürger: Feierliche Einbürgerungszeremonie in der Mercatorhalle
Am 6. November 2023 hat Duisburg seine neuesten Bürgerinnen und Bürger mit einer festlichen Veranstaltung in der Mercatorhalle willkommen geheißen. Rund 250 Menschen nahmen an der Zeremonie teil, in der sie offiziell als deutsche Staatsbürger vereidigt wurden. Das Programm umfasste Musik, Ansprachen und eine symbolträchtige Geste, die ihren neuen Status unterstrich.
Eröffnet wurde die Feier mit einem Auftritt eines Streichquartetts der Duisburger Philharmoniker. Besonders geehrte Gäste, die stellvertretend für alle Neubürger standen, wurden im Laufe der Veranstaltung gewürdigt. Michael Rüscher, der Integrationsbeauftragte der Stadt, richtete das Wort an die Anwesenden, bevor gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen wurde.
Am folgenden Tag pflanzte Oberbürgermeister Sören Link in der Nähe der Mercatorhalle zwei junge Roteichen. Damit legte er den Grundstein für Duisburgs erste "Einbürgerungsallee" – ein Projekt, das Wachstum und Zugehörigkeit symbolisieren soll. Schülerinnen und Schüler der Dahlingstraße-Förderschule halfen beim Einpflanzen mit und gaben der Aktion eine besondere Gemeinschaftsnote.
Zwischen Januar und Mitte April 2025 erhielten 872 Menschen in Duisburg die deutsche Staatsbürgerschaft. Die meisten von ihnen stammen ursprünglich aus der Türkei, Bosnien und Serbien – ein Spiegelbild der vielfältigen Bevölkerungsstruktur der Stadt.
Die zweitägige Veranstaltung unterstrich Duisburgs Engagement für Integration und bürgerlichen Stolz. Die neue "Einbürgerungsallee" wird als bleibende Erinnerung an die wachsende Gemeinschaft der Stadt dienen. Wie die Stadt mitteilte, liegen noch keine weiteren Details zu den Einbürgerungszahlen für das Jahr 2024 vor.






