23 January 2026, 15:00

Duisburger Polizei zieht Bilanz: Hunderte Strafen bei viertägiger Verkehrsrazzia

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hält ein pinkes Banner mit der Aufschrift "Kurdische Autonomie Statt Menschenfeindlicher Kriegsindustrie Fight Fascism Capital", mit Verkehrsampeln, Flaggen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburger Polizei zieht Bilanz: Hunderte Strafen bei viertägiger Verkehrsrazzia

Großrazzia im Straßenverkehr: Polizei Duisburg zieht Bilanz nach viertägiger Kontrollaktion

Zwischen dem 18. und 21. Januar 2024 hat die Polizei Duisburg eine großangelegte Verkehrsüberwachungsaktion durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der landesweiten Verkehrssicherheitskampagne #LIFE in Nordrhein-Westfalen. Dabei verhängten die Beamten hunderte Bußgelder und Verwarnungen – von Raserei bis zu Drogen am Steuer.

Im Fokus der viertägigen Kontrollen standen gefährliche Verkehrsverstöße in der gesamten Stadt. Insgesamt wurden 216 Strafverfügungen ausgestellt, dazu kamen 121 Verwarnungen. Besonders häufig ahndeten die Beamten Ablenkung am Steuer: 169 Autofahrer wurden bestraft, weil sie etwa während der Fahrt ihr Handy nutzten.

Ein 29-jähriger Fahrer fiel bei einer Kontrolle in der Nähe des Opernplatzes durch einen positiven Cannabis-Test auf. Die Polizei nahm ihn zur weiteren Überprüfung in Gewahrsam. Ein weiterer Vorfall betraf eine 30-jährige Frau, die auf der Autobahn A59 während der Fahrt durch TikTok scrollte. Auch Rasen stand im Visier der Beamten: Ein Audi A7 wurde auf der Krefelder Straße mit 94 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Insgesamt gab es 18 Knöllchen und 46 Verwarnungen wegen überhöhter Geschwindigkeit. Eine 21-jährige Fahrerin musste ein Bußgeld zahlen, weil sie auf der Wanheimer Straße während der Fahrt ihr Handy bediente, um Musik einzustellen.

Bei einer Konfrontation beschlagnahmten die Beamten einen schwarzen Mercedes-AMG G63. Der 30-jährige Fahrer weigerte sich, das Fahrzeug herauszugeben – es stand im Zusammenhang mit einem früheren illegalen Straßenrennen. Im Rahmen der Aktion wurde zudem eine Strafanzeige erstattet.

Die Duisburger Kontrollwoche endete mit hunderten Sanktionen. Die Behörden wiesen besonders auf Ablenkung, Raserei und Drogenkonsum als anhaltende Risiken im Straßenverkehr hin. Die Maßnahmen sind Teil der laufenden #LIFE-Initiative, die die Verkehrssicherheit in der Region nachhaltig verbessern soll.