Džeko trifft beim Debüt: Schalke 04 setzt auf Erfahrung im Abstiegskampf
Georgine MansDžeko trifft beim Debüt: Schalke 04 setzt auf Erfahrung im Abstiegskampf
FC Schalke 04 verpflichtete im Wintertransferfenster den erfahrenen Stürmer Edin Džeko. Der 39-Jährige wechselte nach seinem Abschied von Fiorentina mit einem Kurzzeitvertrag und machte sofort Eindruck – mit einem Tor bei seinem Debüt. Borussia Mönchengladbach hingegen prüfte zwar mehrere offensive Optionen, konzentrierte sich letztlich aber auf die Verstärkung anderer Mannschaftsbereiche.
Džekos Wechsel zu Schalke 04 erfolgte, nachdem sein Vertrag bei Fiorentina im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst worden war. Der bosnische Angreifer unterschrieb bis Saisonende und traf bereits in seinem ersten Pflichtspieleinsatz – beim Bundesliga-2-Debüt gegen den 1. FC Kaiserslautern am 25. Januar 2026. Mit 39 Jahren und 314 Tagen wurde er damit einer der ältesten Torschützen der Ligageschichte.
Auch Borussia Mönchengladbach hatte zeitweise über eine Verpflichtung Džekos nachgedacht, entschied sich jedoch gegen einen weiteren Stürmer. Stattdessen setzte der Club auf die Rückkehr der verletzten Angreifer Haris Tabaković und Tim Kleindienst, der sich von einer Knieoperation nach einem Meniskusschaden erholt. Kleindienst bleibt auf Kurs für ein Comeback in dieser Saison.
Im Wintertransfergeschäft holte Mönchengladbach mit Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco drei Leihspieler. Zudem lotete der Verein eine Verpflichtung von Sheraldo Becker aus, der bei CA Osasuna verfügbar war. Letztlich verzichtete man jedoch auf den Transfer und vertraut stattdessen auf Franck Honorat. Becker wechselte später bis Saisonende auf Leihbasis zu Mainz 05.
Džekos Verpflichtung gibt Schalke 04 eine erfahrene Offensiveoption, während Mönchengladbach die Mannschaft mit Leihspielern und Rückkehrern aus der Verletzungspause stärkte. Das Debüttor des Stürmers unterstreicht seine anhaltende Treffsicherheit, doch sein langfristiger Einfluss wird von seiner Form in den kommenden Monaten abhängen. Die Gladbacher hingegen setzen nach einem aktiven Winterfenster auf ihre bestehenden Stürmer, um die gewünschten Leistungen zu bringen.