20 March 2026, 14:28

Endres-Brunnen in Dormagen wird offiziell zum Heimatdenkmal ernannt

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines zentralen Brunnens mit einer Statue, umgeben von einer Menschenmenge, mit mehrstöckigen Gebäuden im Hintergrund und Text unten.

Endres-Brunnen in Dormagen wird offiziell zum Heimatdenkmal ernannt

Der Endres-Brunnen in Dormagen ist vom Stadtrat offiziell zum "Heimatdenkmal" ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung wird das Andenken an den verstorbenen Werner Endres gewürdigt, der den Brunnen entwarf und der Stadt ein bleibendes Erbe hinterließ. Seit jeher dient die Anlage als beliebter Treffpunkt und kulturelles Symbol für die Bürger.

Werner Endres trat 1965 in die Bayer AG in Dormagen ein und engagierte sich später über 40 Jahre lang als Stadtrat. Für sein Wirken erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt – eine Würdigung seiner engen Verbindung zur Region. Der 2007 eingeweihte Brunnen zählt zu seinen sichtbarsten Hinterlassenschaften.

Das Design des Brunnens folgt dem Verlauf des Rheins und spiegelt wider, wie der Fluss die Dormagener Stadtteile verbindet. Seine Form orientiert sich an den Stadtgrenzen, wobei Elemente die einzelnen Viertel repräsentieren. Über die Jahre hinweg war der Brunnen Schauplatz zahlreicher lokaler Feste und Feiern und festigte so seinen Status als identitätsstiftender Ort.

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Bei einer kürzlichen Feierstunde wurde zu Ehren Endres' eine Gedenkstele enthüllt. Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte in seiner Rede dessen nachhaltigen Einfluss, während Elisabeth Endres-Michel, seine Witwe, ihre Dankbarkeit für die Ehrung zum Ausdruck brachte. Sie erinnerte an die lebenslange Verbundenheit ihres Mannes mit Dormagen und den Stolz, den er auf "sein" Brunnen setzte.

Die Auszeichnung als "Heimatdenkmal" stellt sicher, dass der Endres-Brunnen als geschütztes Kulturgut der Stadt erhalten bleibt. Noch immer erfüllt er seinen Zweck, Menschen zusammenzubringen – ganz so, wie es sich sein Schöpfer einst erträumt hatte. Sowohl Vertreter der Stadtverwaltung als auch die Bürger haben seine Bedeutung für die lokale Identität erneut bekräftigt.

Quelle