05 February 2026, 23:13

Eskalation am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an

Eine Frau in schwedischer Polizeiuniform lächelt in einem Flur mit nummerierten Türen auf der linken Seite und Papieren auf der rechten Seite, mit einer Deckenlampe im Hintergrund.

Eskalation am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an

Zwischenfall am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Auseinandersetzung zwischen kamerunischer Frau und Bundespolizei

Ein störender Vorfall am Gelsenkirchener Hauptbahnhof am 4. Februar führte zu einer Konfrontation zwischen einer Kamerunerin und Beamten der Bundespolizei. Der Streit eskalierte, nachdem die Frau trotz Aufforderung nicht aufhörte zu schreien, und endete in körperlicher Gegenwehr sowie der Verletzung eines Polizisten. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen gegen sie eingeleitet.

Die in Gelsenkirchen lebende Frau hatte im Bahnhof lautstark geschrien. Als Beamte sie ansprachen und baten, leiser zu sein, beharrte sie darauf, überall schreien zu dürfen, wo sie wolle. Als die Polizisten eingreifen wollten, reagierte sie mit verbalen Beleidigungen und Drohungen.

Als die Beamten versuchten, sie festzuhalten, schlug sie einem von ihnen in den Bauch. Der Handgemenge setzte sich fort, sodass der verletzte Polizist seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – die Frau hatte keinen Alkohol konsumiert.

Nach der polizeilichen Behandlung wurde die Frau mit einem Hausverbot für den Bahnhof belegt und wieder auf freien Fuß gesetzt. Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme der Polizei zu dem Vorfall, doch die Ermittlungen laufen bereits.

Die Auseinandersetzung endete mit einem verletzten Beamten und der Einleitung eines förmlichen Verfahrens. Das gegen die Frau verhängte Bahnhofverbot bleibt vorerst bestehen, während die Behörden den Fall prüfen. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.