FC Köln prüft Polizeikontrollen nach Fan-Protest beim Rhein-Derby
Georgine MansFC Köln prüft Polizeikontrollen nach Fan-Protest beim Rhein-Derby
Kölns Kessler kündigt Wiederholung des Derbys gegen Bayer 04 an
Zusammenfassung Rund 500 Kölner Fans verlassen protestierend das Stadion, die Stimmung kippt. Der FC will die Gründe für die angeblich überzogenen Kontrollen aufklären.
Artikeltext Rund 500 Ultra-Fans des 1. FC Köln boykottierten am 14. Dezember 2025 das Rhein-Derby gegen Bayer 04 Leverkusen. Der Protest folgte auf Beschwerden über übermäßig scharfe Polizeikontrollen beim Stadionzugang, die von den Anhängern als entwürdigend beschrieben wurden. Vereinsvertreter äußerten sich später zur Kontroverse und kündigten eine umfassende Aufklärung an.
Der Boykott begann noch vor Anpfiff, als Fans das Stadion in Reaktion auf Berichte über exzessive Polizeimaßnahmen verließen. Einige Augenzeugen behaupteten, ein Anhänger sei einer Leibesvisitation unterzogen worden – ein Vorwurf, den die Behörden zurückwiesen. Der Verein hatte zunächst Schwierigkeiten, die genauen Umstände zu klären, sodass Unklarheit über den Vorfall blieb.
Der Boykott zwingt den 1. FC Köln nun dazu, seine Sicherheitsvorkehrungen und das Verhältnis zu den Fans zu überprüfen. Eine offizielle Prüfung soll zeigen, ob die Polizeimaßnahmen vertretbare Grenzen überschritten haben. Der Klub steht nun vor der Aufgabe, ähnliche Konflikte bei künftigen Spielen gegen Bayer 04 Leverkusen zu vermeiden.