18 February 2026, 02:58

Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationsmotor für Luft- und Raumfahrt

Ein Airbus A320-200 der Germanwings auf dem Rollfeld am Frankfurter Airport, mit einem Fahrzeug auf der linken Seite, Gras, Bäumen und dem Himmel im Hintergrund.

Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationsmotor für Luft- und Raumfahrt

Eine Delegation von Staatsvertretern hat kürzlich den Flughafen Mönchengladbach besichtigt, um sich über dessen Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Luft- und Raumfahrt zu informieren. Der Besuch unterstrich die rasante Entwicklung des Standorts zu einem zentralen Innovationshub für die Luftfahrtbranche – mit Schwerpunkt auf fortschrittlicher Fertigung und Instandhaltung.

Der Flughafen Mönchengladbach, auf dem mittlerweile 47 Unternehmen mit fast 830 Beschäftigten ansässig sind, verzeichnet seit 2018 ein Jobwachstum von 43 Prozent sowie über 40.000 Flugbewegungen pro Jahr.

Während der Führung besuchten die Vertreter The Exploration Company, ehemals bekannt als Thrustworks GmbH. Seit der Übernahme im Jahr 2023 hat das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich additive Fertigung ausgeweitet und spezialisiert sich auf Hochleistungs-Metallkomponenten für die Luft- und Raumfahrt sowie Hightech-Industrien. Die Delegation informierte sich über die Expertise des Unternehmens bei speziellen Legierungen und die Pläne für eine weitere Expansion.

Bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS) wurde der Gruppe die Wartungs- und Überholungsabteilung präsentiert. Beide Unternehmen gelten als Beispiele für den technologischen Fokus und das innovationsgetriebene Wachstum des Flughafens Mönchengladbach.

Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den Flughafen Mönchengladbach als ein "Zukunftslabor" für die Luft- und Raumfahrt, das ideale Bedingungen für den Fortschritt der Branche biete. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der MGL, hob die strategische Lage und das starke Innovationsprofil des Standorts hervor. Sein Kollege Andreas Ungar ergänzte, dass der Flughafen Mönchengladbach nicht nur qualifizierte Arbeitsplätze schaffe, sondern auch die Entwicklung der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen vorantreibe.

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Der Besuch der Delegation unterstrich die Wandlung des Flughafens Mönchengladbach zu einem bedeutenden Cluster für Allgemeine Luftfahrt und Raumfahrtindustrie. Mit sechs Flugschulen, elf Simulatoren und einer wachsenden Belegschaft festigt Mönchengladbach kontinuierlich seine Position in der Branche. Sowohl Politiker als auch Branchenvertreter sehen den Standort als treibende Kraft für zukünftige Innovationen.