Freiburgs Seepark strahlt erstmals zum Ramadan in neuem Lichtglanz
Dragan ZimmerFreiburgs Seepark strahlt erstmals zum Ramadan in neuem Lichtglanz
Erstmals leuchtet Freiburgs Seepark zum Ramadan 2025 und 2026
Eine neue Lichtinstallation im Freiburger Seepark würdigt in diesem Jahr erstmals den Fastenmonat Ramadan 2025 und 2026. Vom 17. Februar bis zum 19. März soll die Illumination religiöse Vielfalt feiern und das interreligiöse Verständnis fördern. Die Idee stammt von jungen Mitgliedern des Freiburger Jugendrats, die das muslimische Leben in der Stadt sichtbarer machen wollten.
Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtendes Mondmotiv, das sich vom Sichelmond zum Vollmond und zurück verwandelt. Daneben strahlen beleuchtete Schilder mit Ramadan-Grüßen, während eine Infotafel die religiöse Bedeutung des Monats erklärt. Vier lokale muslimische Organisationen – der BBF, die DITIB-Mevlana-Moschee, das Islamische Zentrum Freiburg und die IGBD – haben das Projekt gemeinsam mit der Stadt realisiert. Für die technische Umsetzung zeichnete die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH verantwortlich.
Die Stadt Freiburg sieht in der Beleuchtung ein Zeichen für sozialen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Damit reiht sie sich in eine wachsende Zahl von mindestens 20 deutschen Städten ein, darunter Berlin, Köln und München, die in den vergangenen fünf Jahren ähnliche Ramadan-Lichtinstallationen eingeführt haben. Viele davon projizieren Mond- oder Sichelsymbole auf Rathäuser und öffentliche Plätze.
Die Installation bleibt während des gesamten Ramadan 2025 und 2026 beleuchtet und setzt so ein sichtbares Zeichen für muslimische Traditionen in Freiburg. Durch die Einbindung lokaler Gemeinschaften und öffentlicher Einrichtungen spiegelt das Projekt einen bundesweiten Trend wider: Immer mehr Städte nutzen Lichtkunst, um den kulturellen Austausch zu fördern. Gleichzeitig knüpft die Initiative an die Bemühungen des Jugendrats an, durch öffentliche Kunst Inklusion zu stärken.






