15 May 2026, 08:39

Garderoben-Drama bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles

Anzeigetafel der Hartford Travelers Insurance Company, Connecticut, mit Booten, einer Brücke, Gebäuden und Texten, die die Reiseversicherungsdienste der Hartford Travelers Insurance Company bewerben.

Garderoben-Drama bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles

Eine Nacht bei den City AM Awards nahm für zwei Gäste eine unerwartete Wendung, als ihre Habseligkeiten verschwanden. Adam Bloodworth und Anna Moloney sahen sich plötzlich ohne Schlüssel, Kleidung oder persönliche Dinge gestrandet. Ihr Leiden zog sich bis weit in den nächsten Tag hin und zwang sie zum Improvisieren.

Unterdessen hatten auch andere prominente Persönlichkeiten mit kleineren Pannen zu kämpfen – von Tippfehlern bis zu Reisekuriositäten.

Die Probleme begannen, als Bloodworth und Moloney feststellten, dass ihre Taschen – mit Wohnungs­schlüsseln, Handys und Übernachtungs­sachen – aus der Garderobe der Londoner Guildhall verschwunden waren. Das Personal durchsuchte eine Stunde lang die Hinterzimmer, doch vergeblich. Ohne Möglichkeit, nach Hause zu kommen, blieben die beiden zurück, halfen beim Abbau der Veranstaltung und verbrachten die Nacht schließlich auf dem Boden des Ersatzzimmers des City AM-Digitalchefs.

Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als im selben Outfit wie am Vorabend zur Arbeit zu fahren: ein Kleid und fünf Zentimeter hohe Absätze. Ihre Taschen wurden erst später an diesem Tag gefunden und zurückgegeben.

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Andernorts sorgten kleine Fehler für Aufsehen. Die Pressestelle von Scottish Mortgage verkündete irrtümlich, der Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – und bezifferte damit fälschlich den Wert des gesamten Unternehmens statt nur der Beteiligung. Der Tippfehler wurde später korrigiert.

Etwas amüsanter unterlief dem konservativen Schatten­wirtschaftsminister Andrew Griffith ein Versprecher: Er unterzeichnete eine Erklärung als „Shadow Business Sexretary“ statt „Shadow Business Secretary“. Der Fehler wurde schnell bemerkt und behoben.

Auch Labours Andy Burnham machte Schlagzeilen – allerdings nicht wegen eines Patzer. Er reiste in einem Erste-Klasse-Abteil nach London, was seine Wahl der Transportmittel in den Fokus rückte.

Bloodworth und Moloney erhielten ihre Sachen schließlich zurück und konnten ihr unfreiwilliges nächtliches Abenteuer beenden. Der Vorfall zeigte, welches Chaos schon ein kleines Missgeschick bei einer Großveranstaltung auslösen kann. Die kleinen Fehler von Scottish Mortgage und Griffith erinnerten derweil daran, dass selbst Profis manchmal über Details stolpern. Burnhams Erste-Klasse-Fahrt hingegen verpasste den Tagesmeldungen eine Prise Luxus.

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