GEA revolutioniert Pharmazie und Rinderzucht mit KI und Nachhaltigkeit
Gordon AdlerGEA revolutioniert Pharmazie und Rinderzucht mit KI und Nachhaltigkeit
GEA Group erweitert ihre Aktivitäten in Pharmazie und Viehzuchttechnologie. Das Unternehmen hat ein neues Pharma-Technologiezentrum in Elsdorf eröffnet, während sein KI-gestütztes System CattleEye weltweit die Rinderzucht revolutioniert. Beide Projekte setzen auf Innovation und Nachhaltigkeit in ihren jeweiligen Bereichen.
Das neue Pharma-Technologiezentrum in Elsdorf spezialisiert sich auf Gefriertrocknungsanlagen für Arzneimittel. Die Anlage ist CO₂-neutral konzipiert und nutzt Photovoltaikmodule sowie Luft-Wasser-Wärmepumpen. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten zu erhöhen und die Entwicklung in der Medikamentenherstellung zu beschleunigen.
Unterdessen verändert GEA mit CattleEye die Rinderzucht durch großangelegte Datenanalysen. Die KI-basierte Videotechnologie überwacht Bewegungsmuster und Klauengesundheit, sodass Züchter Merkmale auswählen können, die Lahmheiten verringern. Bis Anfang 2026 werden mindestens zwölf nationale Zuchtprogramme – darunter in Irland, Neuseeland und mehreren europäischen Ländern – diese Daten in ihre Strategien einbinden.
Forscher erwarten innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre einen Durchbruch bei der Reduzierung von Lahmheiten. Die präzise Erfassung von Bewegungsdaten durch das System bildet die Grundlage für die Zucht gesünderer und widerstandsfähigerer Rinder.
Das neue Pharma-Technologiezentrum festigt GEA's Position in der nachhaltigen Arzneimittelproduktion. Gleichzeitig setzt CattleEye Maßstäbe in der datengestützten Rinderzucht. Beide Initiativen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für technologischen Fortschritt und Effizienz in Schlüsselsektoren.






