Gefährlicher Steuerbetrüger Ihor Libych seit März 2025 auf der Flucht
Gordon AdlerGefährlicher Steuerbetrüger Ihor Libych seit März 2025 auf der Flucht
Deutsche Behörden fahnden nach Ihor Libych, einem 37-jährigen Ukrainer, der im Zusammenhang mit einem schweren Fall der Steuerhinterziehung gesucht wird. Der Mann ist seit März 2025 auf der Flucht und gilt als bewaffnet und gefährlich. Der mutmaßliche Betrug betrifft eine illegale Zigarettenfabrik in Düsseldorf, die Steuern in Höhe von etwa 54 Millionen Euro hinterzogen haben soll.
Libych soll Teil einer kriminellen Organisation sein, die die illegale Produktion zwischen Februar 2024 und März 2025 betrieb. Die Ermittler beschreiben ihn als 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen, graumelierten schwarzen Haaren und einem Ziegenbart. Ein Foto des Gesuchten ist auf der Website des Bundeskriminalamts (BKA) einsehbar.
Die Behörden vermuten, dass sich Libych möglicherweise noch in Deutschland aufhält – eventuell in der Nähe von Aachen –, er könnte jedoch auch in ein anderes europäisches Land geflohen sein. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und das Zollfahndungsamt Essen leiten die Suche. Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 49 (0)201 1028 2322 oder per E-Mail an [email protected] zu wenden.
Der Fall wird am 25. Februar 2026 um 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" vorgestellt. Die Ermittlungen laufen weiterhin, weitere Details zu möglichen Mittätern wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Libychs Aufenthaltsort ist Stand Februar 2026 unbekannt. Die Bevölkerung wird gewarnt, sich ihm wegen der von ihm ausgehenden Gefahr nicht zu nähern. Die Behörden verfolgen weiterhin alle Spuren in einem der größten Steuerhinterziehungsfälle der jüngeren deutschen Geschichte.






