Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro und beendet den Davidstern-Skandal mit Vertraulichkeitsklausel
Georgine MansDies ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro und beendet den Davidstern-Skandal mit Vertraulichkeitsklausel
Gil Ofarim hat den Rechtsstreit um den Davidstern-Skandal von 2021 mit einer Zahlung von 20.000 Euro an den betroffenen Hotelmitarbeiter beigelegt. Der Fall, der bundesweit für Aufsehen sorgte, endete mit einer Vertraulichkeitsvereinbarung, die dem Sänger untersagt, sich öffentlich zu dem Vorfall zu äußern. Seine Anwälte haben die Bedingungen bestätigt, geben sich jedoch zu Details bedeckt.
Der Skandal begann im Oktober 2021, als Ofarim einem Mitarbeiter eines Leipziger Hotels Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, eine Davidstern-Halskette abzulegen. Der Angestellte klagte später wegen Verleumdung, was zu einem langwierigen Rechtsstreit führte. Ursprünglich war eine Entschädigungssumme von 40.000 Euro vereinbart worden, doch nach Verhandlungen einigte man sich schließlich auf 20.000 Euro.
Ofarims Anwaltsteam, darunter der Rechtsanwalt Alexander Stevens, bestätigte das Bestehen einer Vertraulichkeitsklausel sowie einer Unterlassungserklärung. Diese Vereinbarung verhinderte, dass sich der Sänger während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Jahr 2022 zu dem Skandal äußerte. Stevens riet zu Stillschweigen, um weitere juristische Konsequenzen zu vermeiden.
Die Gesamtkosten des Verfahrens beliefen sich für Ofarim auf etwa 70.000 Euro. Diese Summe umfasst Anwaltsgebühren, die reduzierte Entschädigungszahlung sowie weitere damit verbundene Ausgaben. Trotz der finanziellen Belastung hat sich der Sänger an die Bedingungen des Vergleichs gehalten.
Der Fall ist nun mit einer strengen Vertraulichkeitsvereinbarung für Ofarim abgeschlossen. Die Zahlung von 20.000 Euro markiert das Ende eines Streits, der mit Vorwürfen der Diskriminierung begann und in einem außergerichtlichen Vergleich endete. Weitere öffentliche Stellungnahmen beider Seiten werden nicht erwartet.