11 January 2026, 09:01

Gladbachs neue Sturm-Waffe: Tabaković und Kleindienst als Traum-Doppelspitze?

Menschen in Kleidung beim Fußballspielen auf einem Feld mit einem Zaun und einem Tor in der Mitte, einem Pfosten und einem Fußball oben links und Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Gladbachs neue Sturm-Waffe: Tabaković und Kleindienst als Traum-Doppelspitze?

Borussia Mönchengladbach könnte bald mit einer Doppelspitze auflaufen – mit Haris Tabaković und Tim Kleindienst als Sturmduo. Die Spekulationen nehmen zu, nachdem beide Angreifer in den letzten Spielen überzeugt haben: Beide bringen körperliche Präsenz und eine kämpferische Einstellung mit. Die beiden sind nicht nur sportlich eine starke Einheit, sondern mit jeweils 1,94 Metern auch eine imposante physische Doppelspitze.

Tabaković nutzte Kleindiensts Abwesenheit, um sich in den Vordergrund zu spielen, und traf in den letzten acht Bundesliga-Partien siebenmal. In dieser Saison gelang ihm insgesamt achtmal der Treffer – eine Leistung, die dem Team half, sich von der Tabellenuntergrenze auf Platz 12 zu arbeiten.

Mannschaftskapitän Kleindienst, mit 16 Toren bester Torschütze der letzten Spielzeit, drängt nun auf seine Rückkehr in die Startelf. Der interne Wettbewerb zwischen den beiden wirft die Frage auf, ob sie künftig gemeinsam als Sturmduo agieren könnten. Tabaković hat bereits signalisiert, dass er sich eine Partnerschaft mit Kleindienst in einer Zweierkette vorstellen kann.

Trainer Eugen Polanski bestätigte, dass Gladbach durchaus mit zwei Stürmern spielen könne – abhängig vom Gegner und der Spielsituation. Er betonte jedoch, dass die Entscheidung zwischen offensiver Schlagkraft und defensiver Stabilität abgewogen werden müsse. Das kommende Spiel gegen RB Leipzig könnte zeigen, ob Polanski das neue System erprobt.

Die mögliche Umstellung auf eine Doppelspitze kommt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Angreifer ihre Klasse unter Beweis stellen. Tabakovićs aktuelle Form und Kleindiensts Erfahrung geben Polanski flexible Optionen im Angriff. Wie sich das System gegen Leipzig bewährt, könnte die taktische Ausrichtung Gladbachs für den Rest der Saison prägen.