Gothas Goldschätze ziehen tausende Besucher vor Ausstellungsende an
Gordon AdlerTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Goldschätze ziehen tausende Besucher vor Ausstellungsende an
Große Ausstellung in Gotha zieht tausende Besucher vor ihrer Schließung an
Die Ausstellung Chinas Gold und Gothas Schätze im Herzoglichen Museum Gotha hat vor ihrem bevorstehenden Ende tausende Besucher angelockt. Gezeigt wurden seltene Artefakte aus der Ming-Dynastie, die seit der Eröffnung im Juni des vergangenen Jahres bis zum 11. Januar 2026 zu sehen sind. Über 21.600 Menschen besuchten die Schau.
Präsentiert wurden 145 kunstvoll gefertigte Objekte aus dem 16. Jahrhundert, darunter mit Goldfäden geflochtene Körbe und mit Saphiren verzierte Gefäße. Die Exponate stammten als Leihgaben aus dem Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an und gehören zur Privatsammlung des Sammlers Peter Viem Kwok.
Seit dem 22. Juni 2025 entwickelte sich die Ausstellung zu einer der erfolgreichsten der Stiftung Friedenstein. Insgesamt verzeichneten die Museen der Stiftung im Jahr 2025 rund 149.500 Besucher. Direktor Tobias Pfeifer-Helke lobte den großen Zuspruch und die gestärkten kulturellen Verbindungen zwischen Gotha und China. Nach dem Ende der Gothaer Schau kehren die Ming-Artefakte nach Xi’an zurück, wo vorerst keine neue Präsentation geplant ist. Stattdessen widmet sich die Stiftung anderen Projekten, darunter Glanzlichter und später Rembrandt 1632: Die Entstehung einer Marke. Bereits im November jedoch reisen Gothas eigene Schätze für eine Gegenausstellung nach Xi’an – ein weiterer Schritt in der Partnerschaft der beiden Institutionen.
Mit der Schließung der Ausstellung in Gotha endet im kommenden Monat eine erfolgreiche Präsentation seltener chinesischer Goldkunst für ein breites Publikum. Während die Artefakte bald nach Xi’an zurückkehren, bereitet Gotha den Transport eigener Sammlungen ins Ausland vor. Beide Städte werden ihre kulturelle Zusammenarbeit durch künftige Ausstellungen fortsetzen.