Halles Karneval feiert 35 Jahre mit spektakulärem Rosenmontagszug durch die Innenstadt
Georgine MansHalles Karneval feiert 35 Jahre mit spektakulärem Rosenmontagszug durch die Innenstadt
Halles Karnevalsverein (HSKV) feiert 35-jähriges Jubiläum mit großem Rosenmontagszug am 16. Februar 2026
Mit einem festlichen Rosenmontagsumzug wird der Hallesche Karnevalsverein (HSKV) sein 35-jähriges Bestehen gebühren – unter dem Motto "35 Jahre Spaß – Neue Besen kehren gut!". Die Veranstaltung verspricht eine lebendige Mischung aus bewährten Traditionen und frischen Ideen.
Startschuss für den Umzug ist um 11:11 Uhr in der Burgstraße. Von dort aus schlängelt sich der Zug durch die Innenstadt, bevor er am Marktplatz endet. Über 70 prächtig geschmückte Wagen, 35 Fußgruppen und 1.340 Mitwirkende verwandeln die Straßen in ein farbenfrohes Spektakel. Angeführt wird der Zug vom diesjährigen Prinzenpaar der Stadt, Henrik I. und Julia II., die später auch auf der Bühne auftreten werden.
Die Organisatoren haben mehr als 12.000 Kilogramm Kamelle – traditionelle Süßigkeiten und kleine Geschenke – vorbereitet, die ins Publikum geworfen werden, damit vor allem die Kinder mit reichlich Beute nach Hause gehen. Die Sicherheit hat dabei höchste Priorität: Rund 30.000 Euro fließen in Schutzmaßnahmen, um Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen abzusichern.
Das neue Führungsteam des HSKV betont, wie wichtig der Spagat zwischen der Bewahrung karnevalistischer Bräuche und modernen Impulsen ist. Zwar gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen über Mitgliederschwankungen der vergangenen zehn Jahre, doch die diesjährige Ausgabe zeigt deutlich das Bestreben, die Feierlichkeiten dynamisch und inklusiv zu gestalten.
Den Abschluss bildet ein Fest am Marktplatz mit weiterem Unterhaltungsprogramm. Mit seiner Verbindung aus Geschichte und neuem Elan soll der Umzug 2026 nicht nur Besucher anziehen, sondern auch die Rolle des HSKV als festen Bestandteil des Halleschen Kulturkalenders unterstreichen.
Afterzugparty Cancelled Due to Low Participation
The HSKV has confirmed the cancellation of the planned Afterzugparty following the Rosenmontagsumzug. Organisers stated insufficient participation forced the decision. A public apology was issued for disappointed attendees.





